Markteinschätzung August 2006 Amerika
Amerika
Wie auch die europäischen Märkte standen die US Indices unter geopolitischen Einflüssen. Zusätzlich stellte sich wie auch in den vergangenen Monaten wieder die Frage, wie die zukünftige Zinspolitik der US-Notenbank aussehen wird. Aufschluss hierüber gab Notenbankchef Ben Bernanke. In seiner Rede vor dem US Senat und dem Haus der Repräsentanten äußerte er die Einschätzung der FED, dass die Inflation in den kommenden Quartalen nachlasse. Dies wurde als klares Signal für ein baldiges Ende der Zinserhöhungen gewertet und führte zeitweise zu einem Kursfeuerwerk. Gleichzeitig zeigte sich, dass entgegen der bisherigen Befürchtungen die US-Verbraucher weiter konsumieren. Das Volumen der US-Verbraucherkredite stieg erneut um 2,4% und zeigte, dass die bisherigen Zinserhöhungen die Privathaushalte weniger als bisher erwartet belasten. Die nachhaltig niedrige Arbeitslosenquote von 4,6% und die um 0,5% gestiegenen durchschnittlichen Stundenlöhne lassen ebenfalls vermuten, dass sich hieran vorerst nichts ändern wird. Aufgrund der Konjunkturdaten rechnen nun nur noch 30% der Teilnehmer am Geldmarkt mit einem Zinsschritt am 8. August. Die schwindenden Zinsängste und die Entwicklung im Nahen Osten führte zu einer Flucht der internationalen Anleger in US Anleihen. Die schwach gestartete US Berichtsaison unterstützte diesen Trend bis im Verlauf des Monats die überwiegende Mehrheit der Unternehmen branchenübergreifend gute bis sehr gute Ergebnisse und Ausblicke ablieferten. So konnte Coca-Cola seinen Umsatz entgegen den Erwartungen im 2. Quartal 2006 weiter ausbauen. United Technologies übertraf ebenfalls die Erwartungen und erhöhte seine Jahresprognose. Auch aus dem Finanzsektor kamen bisher sehr gute Zahlen. So überraschte Merrill Lynch die Analysten mit einem Ergebnisanstieg von 43%. Auch der Technologiebereich hatte mit IBM und Texas Instruments die Analysten überzeugt. Ausreißer in der bisherigen Berichtsaison ist Intel, die im Wettbewerb mit dem Konkurrenten AMD deutlich Federn ließen. Im 2. Quartal sank der Konzerngewinn deutlich um 56,6%. Trotz einiger wenig zufrieden stellender Ergebnisse überwiegen die positiven Meldungen. So profitiert Apple auch weiterhin von dem MP3 Player iPod. Das Unternehmen setze im 2. Quartal 2006 8,11 Millionen iPods ab. Dies sind 32% mehr als im Vorjahr und eine Marktsättigung scheint immer noch in weiter Ferne. Auch der für sein Ketchup bekannte Kraft Konzern hob nach einem sehr guten Quartalsergebnis seine Prognose für das Geschäftsjahr an. Der weltweit größte Aluminiumhersteller Alcoa konnte sogar den höchsten Quartalsgewinn in der Firmengeschichte melden. Auch aus dem Telekommunikationssektor überzeugten die Zahlen. AT&T übertraf mit den gemeldeten Ergebnissen den Konsens der Analysten.
Sogar einen Gewinner der Fußball WM hatte die US Börse. Ein starkes Europa-Geschäft während der Fußball WM hat McDonalds im zweiten Quartal zu einem kräftigen Gewinnschub verholfen. Das Unternehmen fuhr in diesem Zeitraum das beste Europa-Ergebnis seit 10 Jahren ein. Das Nettoergebnis der Hamburger-Restaurantkette stieg um 57% auf 834,1 Mio. US$. Insgesamt konnten in der bisherigen Berichtsaison über 2/3 der Unternehmensberichte die Erwartungen der Analysten übertreffen. Nur ca. 10% lagen darunter. Im Schnitt rechneten die Finanzexperten mit Gewinnzuwächsen von gut 11% gegenüber dem Vorjahr und damit dem zwölften prozentual zweistelligen Anstieg in Folge. Auch die Ausblicke der Unternehmen konnten überzeugen, so dass die Analysten nach einem erwarteten Gewinnanstieg von 12% im Jahr 2006 nun 14% ausgehen
Wie auch die europäischen Märkte standen die US Indices unter geopolitischen Einflüssen. Zusätzlich stellte sich wie auch in den vergangenen Monaten wieder die Frage, wie die zukünftige Zinspolitik der US-Notenbank aussehen wird. Aufschluss hierüber gab Notenbankchef Ben Bernanke. In seiner Rede vor dem US Senat und dem Haus der Repräsentanten äußerte er die Einschätzung der FED, dass die Inflation in den kommenden Quartalen nachlasse. Dies wurde als klares Signal für ein baldiges Ende der Zinserhöhungen gewertet und führte zeitweise zu einem Kursfeuerwerk. Gleichzeitig zeigte sich, dass entgegen der bisherigen Befürchtungen die US-Verbraucher weiter konsumieren. Das Volumen der US-Verbraucherkredite stieg erneut um 2,4% und zeigte, dass die bisherigen Zinserhöhungen die Privathaushalte weniger als bisher erwartet belasten. Die nachhaltig niedrige Arbeitslosenquote von 4,6% und die um 0,5% gestiegenen durchschnittlichen Stundenlöhne lassen ebenfalls vermuten, dass sich hieran vorerst nichts ändern wird. Aufgrund der Konjunkturdaten rechnen nun nur noch 30% der Teilnehmer am Geldmarkt mit einem Zinsschritt am 8. August. Die schwindenden Zinsängste und die Entwicklung im Nahen Osten führte zu einer Flucht der internationalen Anleger in US Anleihen. Die schwach gestartete US Berichtsaison unterstützte diesen Trend bis im Verlauf des Monats die überwiegende Mehrheit der Unternehmen branchenübergreifend gute bis sehr gute Ergebnisse und Ausblicke ablieferten. So konnte Coca-Cola seinen Umsatz entgegen den Erwartungen im 2. Quartal 2006 weiter ausbauen. United Technologies übertraf ebenfalls die Erwartungen und erhöhte seine Jahresprognose. Auch aus dem Finanzsektor kamen bisher sehr gute Zahlen. So überraschte Merrill Lynch die Analysten mit einem Ergebnisanstieg von 43%. Auch der Technologiebereich hatte mit IBM und Texas Instruments die Analysten überzeugt. Ausreißer in der bisherigen Berichtsaison ist Intel, die im Wettbewerb mit dem Konkurrenten AMD deutlich Federn ließen. Im 2. Quartal sank der Konzerngewinn deutlich um 56,6%. Trotz einiger wenig zufrieden stellender Ergebnisse überwiegen die positiven Meldungen. So profitiert Apple auch weiterhin von dem MP3 Player iPod. Das Unternehmen setze im 2. Quartal 2006 8,11 Millionen iPods ab. Dies sind 32% mehr als im Vorjahr und eine Marktsättigung scheint immer noch in weiter Ferne. Auch der für sein Ketchup bekannte Kraft Konzern hob nach einem sehr guten Quartalsergebnis seine Prognose für das Geschäftsjahr an. Der weltweit größte Aluminiumhersteller Alcoa konnte sogar den höchsten Quartalsgewinn in der Firmengeschichte melden. Auch aus dem Telekommunikationssektor überzeugten die Zahlen. AT&T übertraf mit den gemeldeten Ergebnissen den Konsens der Analysten.
Sogar einen Gewinner der Fußball WM hatte die US Börse. Ein starkes Europa-Geschäft während der Fußball WM hat McDonalds im zweiten Quartal zu einem kräftigen Gewinnschub verholfen. Das Unternehmen fuhr in diesem Zeitraum das beste Europa-Ergebnis seit 10 Jahren ein. Das Nettoergebnis der Hamburger-Restaurantkette stieg um 57% auf 834,1 Mio. US$. Insgesamt konnten in der bisherigen Berichtsaison über 2/3 der Unternehmensberichte die Erwartungen der Analysten übertreffen. Nur ca. 10% lagen darunter. Im Schnitt rechneten die Finanzexperten mit Gewinnzuwächsen von gut 11% gegenüber dem Vorjahr und damit dem zwölften prozentual zweistelligen Anstieg in Folge. Auch die Ausblicke der Unternehmen konnten überzeugen, so dass die Analysten nach einem erwarteten Gewinnanstieg von 12% im Jahr 2006 nun 14% ausgehen

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