Markteinschätzung August 2006 Welt
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Die Kriegshandlungen im mittleren Osten werden auch im August der Einflussfaktor Nummer eins an den internationalen Märkten sein. Im Verlauf des Julis erreichte der Ölpreis ein neues Allzeithoch. Nachdem jedoch die Rohöllagerbestände entgegen der Erwartungen gestiegen waren, gab der Ölpreis von seinem Hoch jedoch wieder deutlich ab und sank unter die Marke von 74 US- Dollar. Die internationalen Bemühungen um eine Vermittlung zwischen den Kriegsparteien sorgten zum Monatsende dafür, dass der Ölpreis auf diesem Niveau in Erwartung der weiteren Entwicklungen verharrte. Jedoch könnte eine neuerliche Eskalation (bzw. eine Ausweitung der Aktivitäten) im Nahen Osten neue Unsicherheiten in den Markt zurückbringen und den Ölpreis wieder nach oben treiben. Insbesondere ein Eingreifen von Syrien oder des Iran in die Kampfhandlungen würde die Region nachhaltig destabilisieren und die Öllieferungen aus der Region gefährden. Da die weltweiten Produktionskapazitäten einen solchen Ausfall nicht kompensieren könnten, würde diese Entwicklung den Ölpreis explodieren lassen. Da derzeit dieses Worst-Case Szenario nicht wahrscheinlich erscheint, gewöhnen sich die Anleger an die Nachrichten aus der Krisenregion und sind zumindest in den Industrienationen wieder zu Engagements bereit. Beruhigend äußerten sich die Chefvolkswirte führender Banken und konnten so die Sorgen der Anleger vor Konsequenzen des bisherigen Ölpreisanstiegs dämpfen. Nach ihrer Ansicht würde selbst ein nachhaltiger Ölpreis von 85 US-Dollar nur ca. ein oder zwei Zehntel Prozentpunkte globales Wirtschaftswachstum kosten. Aus ihrer Sicht reicht ein Konflikt wie derzeit in Nahost nicht aus, um den globalen Konjunkturzyklus eine neue Richtung zu geben.
Die Kriegshandlungen im mittleren Osten werden auch im August der Einflussfaktor Nummer eins an den internationalen Märkten sein. Im Verlauf des Julis erreichte der Ölpreis ein neues Allzeithoch. Nachdem jedoch die Rohöllagerbestände entgegen der Erwartungen gestiegen waren, gab der Ölpreis von seinem Hoch jedoch wieder deutlich ab und sank unter die Marke von 74 US- Dollar. Die internationalen Bemühungen um eine Vermittlung zwischen den Kriegsparteien sorgten zum Monatsende dafür, dass der Ölpreis auf diesem Niveau in Erwartung der weiteren Entwicklungen verharrte. Jedoch könnte eine neuerliche Eskalation (bzw. eine Ausweitung der Aktivitäten) im Nahen Osten neue Unsicherheiten in den Markt zurückbringen und den Ölpreis wieder nach oben treiben. Insbesondere ein Eingreifen von Syrien oder des Iran in die Kampfhandlungen würde die Region nachhaltig destabilisieren und die Öllieferungen aus der Region gefährden. Da die weltweiten Produktionskapazitäten einen solchen Ausfall nicht kompensieren könnten, würde diese Entwicklung den Ölpreis explodieren lassen. Da derzeit dieses Worst-Case Szenario nicht wahrscheinlich erscheint, gewöhnen sich die Anleger an die Nachrichten aus der Krisenregion und sind zumindest in den Industrienationen wieder zu Engagements bereit. Beruhigend äußerten sich die Chefvolkswirte führender Banken und konnten so die Sorgen der Anleger vor Konsequenzen des bisherigen Ölpreisanstiegs dämpfen. Nach ihrer Ansicht würde selbst ein nachhaltiger Ölpreis von 85 US-Dollar nur ca. ein oder zwei Zehntel Prozentpunkte globales Wirtschaftswachstum kosten. Aus ihrer Sicht reicht ein Konflikt wie derzeit in Nahost nicht aus, um den globalen Konjunkturzyklus eine neue Richtung zu geben.

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