Dow Jones auf höchsten Stand seiner Geschichte
Erstmals in seiner 110-jährigen Geschichte schloss der Dow Jones über der Marke von 12.000 Punkten und konnte im Verlauf des Monats diese wichtige psychologische Marke hinter sich lassen und ein Allzeithoch nach dem anderen erreichen. Die Berichtsaison für das 3. Quartal eröffnete traditionell der weltgrößte Aluminiumhersteller Alcoa. Trotz der gefallenen Aluminiumpreise konnte das Unternehmen seinen Gewinn mit 61 Cent je Aktie gegenüber dem Vorjahresvergleich fast verdoppeln und Alcoa verdiente in den ersten neun Monaten dieses Jahres mehr als in jedem bisherigen Gesamtjahr. Trotz dieses Ergebnisses zeigten sich die Analysten enttäuscht, da sie von anhaltend hohen Rohstoffpreisen in ihren Prognosen ausgegangen waren und damit das erzielte Ergebnis unter den erwarteten 78 Cent pro Aktie lag. Die Erwartungen übertreffen konnten McDonald´s, Yum Brands und PepsiCo. Während Yum Brands, Muttergesellschaft von Kentucky Fried Chicken und Pizza Hut, einen Gewinnanstieg von 20% meldete, überraschte Pepsi die Analysten mit einem Gewinnsprung von 71 Prozent. Auch der amerikanische Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson wächst in allen Sparten und erzielte im dritten Quartal weltweit solide Geschäftsergebnisse. Bei einem Umsatzanstieg von 7,9% im dritten Quartal des Geschäftsjahres konnte der Quartalsgewinn sogar um 8,7% gesteigert werden. Bei den positiven Ergebnissen wollte anscheinend IBM nicht fehlen und meldete, dass der Gewinn des Unternehmens im dritten Quartal um 43% gestiegen ist. Auch im Finanzsektor lagen die Ergebnisse über den Erwartungen, wie beispielsweise das Ergebnis von JP Morgan Chase zeigte. Zu den Unternehmen, die die Erwartungen übertrafen, reihten sich im Verlauf des Monats unter anderem Mattel, AT&T, Coca Cola, Google, 3M, Microsoft und Merck ein. Insgesamt übertrafen bisher in der laufenden Berichtssaison über 70% der Unternehmen die Erwartungen der Analysten und es zeichnet sich ab, dass die US Unternehmen das 13. Mal in Folge im zweistelligen Bereich zulegen werden.
Auch bei den Konjunkturdaten konnte man im Oktober eine Entspannung erkennen. Erwartungsgemäß ließ die FED den Leitzins unverändert. Der monatliche Konjunkturbericht der FED, das Beige Book, sorgte für ein deutlich verbessertes Bild der US Wirtschaft. In vier der zwölf Fed-Bezirke konnte das Wachstum zulegen, während zwei Bezirke eine leichte Abschwächung meldeten. In einigen Bereichen habe es Engpässe auf dem Arbeitsmarkt gegeben und sogar einen Mangel an Facharbeitern. Trotzdem haben sich die Löhne nur moderat nach oben bewegt, so dass hieraus kein Inflationsdruck zu erwarten ist. Gleichzeitig stiegen die Konsumausgaben. Lediglich bei Autokäufen sowie bei Ausgaben für Wohnungseinrichtungen hielten sich die Verbraucher zurück. Insgesamt stärkte das überraschend besser als erwartet ausgefallene Beige Book die Annahme, dass der US-Wirtschaft das so genannte "soft-landing" gelingen wird. Die veröffentlichten Protokolle der letzten FED Sitzung lassen wie schon in den vergangenen Monaten die weitere Zinsentwicklung etwas im Unklaren. Die FED hält sich weitere Zinsschritte bei einem Anstieg der Inflation offen, betonte jedoch in ihren Aussagen, dass sie davon ausgeht, dass sich der Inflationsdruck mit der Zeit weiter abschwächt. Dies deutet zumindest an, dass die FED erstmal keine weiteren Zinssteigerungen plant.
Auch bei den Konjunkturdaten konnte man im Oktober eine Entspannung erkennen. Erwartungsgemäß ließ die FED den Leitzins unverändert. Der monatliche Konjunkturbericht der FED, das Beige Book, sorgte für ein deutlich verbessertes Bild der US Wirtschaft. In vier der zwölf Fed-Bezirke konnte das Wachstum zulegen, während zwei Bezirke eine leichte Abschwächung meldeten. In einigen Bereichen habe es Engpässe auf dem Arbeitsmarkt gegeben und sogar einen Mangel an Facharbeitern. Trotzdem haben sich die Löhne nur moderat nach oben bewegt, so dass hieraus kein Inflationsdruck zu erwarten ist. Gleichzeitig stiegen die Konsumausgaben. Lediglich bei Autokäufen sowie bei Ausgaben für Wohnungseinrichtungen hielten sich die Verbraucher zurück. Insgesamt stärkte das überraschend besser als erwartet ausgefallene Beige Book die Annahme, dass der US-Wirtschaft das so genannte "soft-landing" gelingen wird. Die veröffentlichten Protokolle der letzten FED Sitzung lassen wie schon in den vergangenen Monaten die weitere Zinsentwicklung etwas im Unklaren. Die FED hält sich weitere Zinsschritte bei einem Anstieg der Inflation offen, betonte jedoch in ihren Aussagen, dass sie davon ausgeht, dass sich der Inflationsdruck mit der Zeit weiter abschwächt. Dies deutet zumindest an, dass die FED erstmal keine weiteren Zinssteigerungen plant.

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