Samstag, Februar 25, 2006

Geldanlage in Aktien 2006 - Aussichten

Tendenziell gute Aussichten für die Kapitalmärkte
Nach dem Anstieg der meisten Indizes in 2005 bleiben die Aussichten für 2006 gut. Fachleute rechnen damit, dass das Marktklima wegen der strengeren Geldpolitik und eines leicht abflachenden Wachstums der Weltwirtschaft rauer wird und sich daraus größere Kursschwankungen an den Finanzmärkten ergeben. Trotzdem sehen sie steigende Kurse im Jahresverlauf. Umfragen zufolge wird die EZB ihren Leitzins von derzeit 2,25% auf 2,75% bis 3% anheben. Damit läge die Notenbank allerdings immer noch unter dem wachstumsneutralen Geldmarktzins, den die Volkswirte bei 3,5% sehen.
Von der US-amerikanischen Zentralbank FED wird erwartet, dass sie im Laufe des Jahres den Leitzins auf ein Niveau von 4,75% bis 5% anhebt. Hier erwarten die Analysten ein Ende des Zinserhöhungszyklus. Zusätzliche gute Laune bescherte den Analysten das klare Signal der FED, bei einer eventuellen Abschwächung des US-Wirtschaftswachstums den Leitzins wieder zu senken. Insgesamt werden die Inflationsraten weltweit die Aufmerksamkeit der Notenbanken haben.
Folgen von Ölpreisentwicklung, Atomstreit und Vogelgrippe nicht absehbar
Wie schon in 2005 wird auch dieses Jahr der Ölpreis ein treibender Faktor für die Energiekosten und damit für die Inflationsraten sein. Hier wird der Atomstreit mit dem Iran ein bestimmender Faktor sein. Ein Einlenken des Iran in dieser Frage ist leider zurzeit nicht abzusehen. Die Weltgemeinschaft steht allerdings in diesem Fall, anders als in der Irakkrise, noch geschlossen zusammen. Insbesondere beschäftigt die Finanzmärkte, ob der Iran seine Erdöllieferungen bei eventuellen Embargos der Weltgemeinschaft stoppen wird. Immerhin liefert der Iran 4 Mio. Barrel Öl täglich. Ein solcher Lieferstop ist derzeit nicht von den anderen Öllieferanten aufzufangen. Die Förderquoten können maximal um 1,5 Mio. Barrel ausgeweitet werden, was zu einem Ausfall von 2,5 Mio. Barrel am Tag führen würde. Experten sehen in diesem Fall den Ölpreis im dreistelligen Bereich. Gegen eine solche Maßnahme des Iran spricht allerdings, dass der Iran weitgehend von seinen Ölexporten abhängig ist. Die Inflationsrate von derzeit geschätzten 15% und die hohen Staatsausgaben für die Arbeitslosigkeit und die Gesundheitskosten sind Indikatoren dafür, dass die derzeit strenge Gangart einiger Hardliner in der iranischen Führung bei einem Embargo zu Kritik gemäßigter iranischer Politiker führen könnte. Klar ist, dass eine wirtschaftliche Auseinandersetzung von beiden Seiten nicht gewünscht ist. Für Europa wäre ein Embargo gleich doppelt bitter: Nicht nur ein verteuerter Ölpreis würde sich negativ auf die Wirtschaft auswirken. Der Iran ist auch ein wichtiger Importeur für europäische Produkte. Positiv ist, dass eine Eskalation derzeit nicht zu erkennen ist.
Nachrichten zu diesem Thema können die Märkte im Verlauf des Jahres in beide Richtungen treiben. Ein weiteres Risiko für die Märkte stellt die Vogelgrippe dar. Noch ist eine Übertragung von Mensch zu Mensch nicht möglich. Einige Mediziner sehen jedoch die Möglichkeit einer Mutation des Virus mit der Folge einer Übertragbarkeit. Dies könnte zu einer weltweiten Epidemie führen, deren wirtschaftliche Auswirkungen nicht zu beziffern sind. Somit wird die Angst vor der Grippe mit dem Zug der Vögel auch das Parkett der Finanzplätze erreichen. Zusätzlich kann die Hurrikansaison in der 2. Jahreshälfte wieder über die Kurse fegen. Nach den Schäden in 2005 gibt es Befürchtungen, dass die Heftigkeit und Anzahl der Hurrikans keine Ausnahmen waren. Die Mehrheit der US-Analysten sieht jedoch keine Serie von derartigen Hurrikans über die nächsten Jahre. Vielmehr bewerten sie die Hurrikansaison 2005 als Ausnahme.
Mehrheitlich werden die genannten Gefahren am Markt zwar sehr ernst genommen, das Eintreffen der oben geschilderten Risiken wird allerdings für wenig wahrscheinlich gehalten.
Positive Rahmendaten für Unternehmen
Für einen weiteren Anstieg der Aktienkurse spricht auch in diesem Jahr, dass die Unternehmen über ausreichend Liquidität verfügen. Dies ist an den Dividendenerhöhungen, den Aktienrückkaufprogrammen und den Übernahmeversuchen zu erkennen. Die erwarteten Zinserhöhungen sollten sich nicht nachhaltig auf die Unternehmensgewinne auswirken, da sich zwar die Kreditzinsen für die Unternehmen erhöhen, aber derzeit kaum Bedarf für Kreditaufnahmen zu Investitionszwecken besteht. Der Optimismus der Unternehmen, insbesondere in Europa, zeigte sich imposant in den Umfragen. Seit 2000 waren aus deren Sicht die Aussichten nicht mehr so positiv. Nimmt man hierzu die Gewinnerwartungen für 2006, sind auch in diesem Jahr steigende Kurse zu erwarten.
Letztlich wird sich auch die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland für die deutsche Wirtschaft belebend auswirken. Auch der Vorwegnahmeeffekt im Konsum wegen der Mehrwertsteuererhöhung 2007 kann die Gewinne und damit die Kurse der Unternehmen wieder nach oben treiben.

DWS Vermögensbildungsfonds I WKN 847652

Aktuelle Entwicklungsaussichten DWS Vermögensbildungsfonds I WKN 847652

Auch im Januar folgten die globalen
Aktienmärkte dem Aufwärtstrend des
Vorjahres. Der Januar führte zu
Kursgewinnen von 2,4% (MSCI Welt).
Die vom Fondsmanagement bevorzugten
Investments in Europa - und
insbesondere Deutschland - gewannen
dabei überdurchschnittlich. Auch der
brasilianische Markt (ca. 5%
Fondsgewicht) erzielte Wertsteigerungen
von über 17%. Auf Sektorenebene
entwickelten sich der Energie- und
Grundstoff-Bereich sehr gut. Der Fonds
konnte aufgrund seiner sektoralen und
regionalen Allokation davon mit 6%
Kurszuwachs deutlich überproportional
profitieren. Nennenswerte Zukäufe
erfolgten in Brasilien (CVRD, Banken),
ABN Amro und TUI. Eine Reduzierung
der Positionen erfolgte in Japan, sowie
bei Schlumberger und Roche. Die
Kassequote wurde am Monatsende
angehoben.

Freitag, Februar 24, 2006

Riester Rente

Die „Riester Rente“ ist eine private Altersvorsorge auf freiwilliger Basis, mit der Sie Ihre persönliche Vorsorgelücke schließen können. Die Riester Rente ist gleichzeitig sicher und attraktiv: man zahlt während des aktiven Arbeitslebens Beiträge in eine private Rentenversicherung, einen Banksparplan oder einen Fonds, als Extra erhält man staatliche Zulagen und Steuerfreibeträge. Riesterprodukte sind behördlich zertifiziert: der Versicherer garantiert Rückzahlungen mindestens in Höhe der eingezahlten Beiträge sowie eine Mindestverzinsung von z.Zt. 2,75 Prozent. Dank der Förderung liegt die Rendite der Riesterrente meist deutlich über dem Zins für vergleichbare Anlagen.
Anspruch auf die staatliche Förderung durch Zulagen und Steuerfreibeträge haben alle gesetzlich rentenversicherten Arbeitnehmer und alle Beamten, außerdem Soldaten und Zivildienstleistende, Eltern im Erziehungsurlaub, freiwillig gesetzlich Rentenversicherte und Arbeitslose. Selbstständige, die nicht in der gesetzlichen Rente pflichtversichert sind, erhalten z.Zt. noch keine Riesterförderung.
Besonders hohe Förderung für Familien mit Kindern
Die Beiträge, die einschließlich der staatlichen Zulagen erforderlich sind, um die Maximalförderung zu bekommen, liegen z.Zt. bei 2 %, ab 2006 bei 3 % und ab 2008 bei 4 % des Bruttogehalts.
Die Leistungen der Riester Rente bestehen – je nach Vertragsgestaltung – alternativ aus einer lebenslangen Rente, einer lebenslangen Rente mit Garantiezeit: die Rente wird nach dem Tod des Rentenbeziehers eine vertraglich vereinbarte Zeit lang an die Hinterbliebenen weitergezahlt oder
einer lebenslangen Rente mit Todesfallleistung: das angesparte Kapital abzüglich bereits gezahlter Renten wird nach dem Tod des Rentenbeziehers an die Hinterbliebenen ausgezahlt.
Im Regelfall beginnen die Zahlungen gleichzeitig mit Beginn der Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, also nach Vollendung des 65. Lebensjahres. Der Versicherte kann Leistungen jedoch schon ab 60 beantragen, wenn er bereits früher gesetzliche Rente bezieht. Die monatlichen Rentenzahlungen sind dann allerdings geringer als bei Rentenbeginn mit 65 Jahren.
Das Vorsorgevermögen eines vor Rentenbeginn Verstorbenen kann auch vererbt werden. Wenn die zu Lebzeiten erhaltenen Zulagen und Steuervorteile erhalten bleiben sollen, muss das vererbte Vorsorgevermögen auf einen Riester-Vertrag des überlebenden Ehepartners übertragen werden. Voraussetzung dafür: der Ehepartner hat zum Zeitpunkt des Todes mit dem Zulageberechtigten in häuslicher Gemeinschaft gelebt.
Neben der klassischen Privatrente werden auch Banksparpläne,
Geldanlagen und Investmentfonds-Sparpläne gefördert. Bei diesen Produkten kann ein Auszahlungsplan bis zum 85. Lebensjahr vereinbart werden. Zu Beginn der Auszahlungsphase muss dann ein Teil des angesparten Vorsorgevermögens in eine Rentenversicherung eingezahlt werden, die dem Sparer ab Vollendung des 85. Lebensjahres eine gleich bleibende oder steigende lebenslange Rente gewährt, die direkt an den Auszahlungsplan anschließt. Die monatliche Rente muss mindestens so hoch sein wie die letzte monatliche Auszahlung aus dem Auszahlungsplan.
Grundsätzlich kann jeder einen Vertrag zur privaten Altersvorsorge abschließen. Ein Anspruch auf staatliche Förderung durch Zulagen und Steuerfreibeträge besteht jedoch nur für
· in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherte Arbeitnehmer
· Beamte
· Beschäftigte im öffentlichen Dienst mit beamtenähnlicher Zusatzversorgung (VBL)
· Berufs- und Zeitsoldaten
· Auszubildende
· nicht Erwerbstätige in der dreijährigen Kindererziehungszeit
· Wehr- und Zivildienstleistende
· pflichtversicherte Selbstständige (z.B. Hebammen, Pflegepersonen, Kurierfahrer)
· geringfügig Beschäftigte (bis 400€), die auf Sozialversicherungsfreiheit verzichtet haben
· Bezieher von Vorruhestandsgeld
· Landwirte, die in der Altersicherung der Landwirte pflichtversichert sind
· Personen, die ein freiwilliges ökologisches oder soziales Jahr absolvieren
· Bezieher von Arbeitslosengeld oder –hilfe
· Bezieher von Versorgungskrankengeld, Übergangsgeld und Unterhaltsgeld
· Mitglieder geistlicher Genossenschaften
· behinderte Personen, die zur Erwerbsfähigkeit befähigt werden sollen
· Seelotsen
· Künstler und Publizisten, die nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versichert sind
Die staatlichen Zulagen und Steuervorteile bekommen auch nicht rentenversicherungspflichtig beschäftigte Ehepartner von Mitgliedern dieser Personengruppen, wenn sie einen eigenen Altersvorsorgevertrag abschließen – z.B. die mit einem versicherungspflichtigen Arbeitnehmer verheiratete Hausfrau mit eigener Riesterrente. Auch als Selbstständiger und Freiberufler erhält man die staatlichen Förderung, wenn der Ehepartner versicherungspflichtig berufstätig ist und eine eigene Riesterrente besitzt.
Vermögensberatung Starnberg

Rüruprente

Die Rüruprente ist das ideale Vorsorgekonzept für ein höheres Einkommen im Alter. Sie erhalten eine monatliche, lebenslange Rente – wahlweise bereits ab Vertragsbeginn garantiert. Die Beiträge sind als Sonderausgaben im Rahmen der geltenden Höchstbeträge steuerlich abzugsfähig.
Sie sind flexibel in Ihrer Anlagestrategie und bei der Beitragszahlung. Sie profitieren von einer attraktiven Überschussbeteiligung. Für ein ausgewogenes Maß an Sicherheit und Rendite: Ihre Spar- und Überschussanteile werden bei der Versicherung angelegt.
Für mehr Renditechancen: Ihre Spar- und Überschussanteile fließen in attraktive Investmentfonds ausgesuchter Partner. Ihr zusätzlicher Vorteil: Das Anlagesplitting kann zu jedem Anlagetermin geändert, das Fondsguthaben bis zu viermal jährlich kostenlos umgeschichtet werden! DWS FlexPension: maximale Renditechancen – minimales Anlagerisiko mit dem innovativen Garantiefondskonzept
DWS FlexPension profitieren Sie von der Entwicklung der Börse bei deutlich reduziertem Risiko!
Ihre Vorteile:
Höchststandsgarantie durch die Fondsgesellschaft DWS Investment S.A. – eine Gesellschaft der Deutschen Bank Gruppe – auch geeignet für die
Geldanlage - mit Mindestwert eines Fondsanteils zum späteren Laufzeitende des Fonds. Das Niveau der Höchststandsgarantie kann nur gleich bleiben oder steigen, aber niemals sinken!
Garantiefestschreibung: An jährlich 13 Stichtagen wird der höchste an allen bisherigen Stichtagen beobachtete Wert eines Fondsanteils ermittelt und während der Laufzeit systematisch gesichert. Je nach persönlicher und wirtschaftlicher Situation entscheiden Sie sich individuell für einen laufenden Grundbeitrag oder einen Einmalbeitrag ein Beitragsdepot Beitragserhöhungen und zusätzliche Sonderzahlungen, die Ihre Rente erhöhen regelmäßige Beitragserhöhungen (Dynamikplan)
Hauptsächliches Sparziel bei der
Rüruprente ist ein sicheres Einkommen im Alter – mit entsprechend attraktiver Rendite! Variabler Rentenbeginn Sie möchten Ihren Ruhestand eventuell früher als geplant antreten? Auch das ist mit der Rüruprente möglich. Den bei Vertragsbeginn vereinbarten Rentenbeginn können Sie nach Vollendung des 60. Lebensjahres jederzeit vorziehen.
Rüruprente ist „Hartz-IV-sicher“! Als reine Altersversorgung ist die Rüruprente durch den Gesetzgeber geschützt und „Hartz-IV-sicher“! Ihr Vorteil: In der Ansparphase wird Ihr Vertragsguthaben nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet. Ihre Arbeitskraft ist und bleibt für lange Zeit Ihr wichtigstes Kapital! Wenn Sie berufsunfähig werden, fehlt Ihr gewohntes Einkommen.
Auch der Aufbau Ihrer Altersversorgung ist gefährdet, wenn Sie die Beiträge hierfür nicht mehr finanzieren können. Schützen Sie sich und Ihre Familie deshalb mit den „ausgezeichneten“ Leistungen der Privaten Berufsunfähigkeitszusatzversicherung: Sicherheit für Ihre Altersversorgung
Im Fall einer Berufsunfähigkeit übernimmt die Versicherung die Beitragszahlung für den gesamten Vertrag. Sicherheit für Ihren Lebensstandard. Zusätzlich zur Übernahme der Beitragszahlung zahlt die Versicherung bei Berufsunfähigkeit die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente. Sicherheit, die mitwächst .Wenn Sie dynamische Beitragsanpassungen vereinbart haben, übernimmt die Versicherung während einer Berufsunfähigkeit sogar die anstehenden Dynamikerhöhungen für die Rüruprente.
Denken Sie nicht nur an sich! Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung. Dank höherer Lebenserwartung sind heute immer mehr Menschen auch in späteren Jahren noch zu zweit. Doch was geschieht, wenn Sie sterben? Ist Ihr Ehepartner ausreichend versorgt, wenn Ihre Rente ausfällt? Die Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung bietet Ihnen eine sinnvolle Lösung. Denn sollten Sie während der Vertragslaufzeit sterben, erhält Ihr Ehepartner selbst eine Rente. Und zwar solange er lebt.
Vermögensberatung Starnberg

Garantiefondskonzept DWS Flex Pension

Garantiefondskonzept DWS Flex Pension

Die Anlagestrategie des
DWS Flex Pension basiert auf einer innovativen, regelbasierten Methode, bei der dynamisch zwischen DWS Aktienfonds einerseits und DWS Renten- und Geldmarktfonds andererseits umgeschichtet wird. Dabei wird dem Kunden eine "Höchststandsgarantie" zum Laufzeitende gewährt. Die einzelnen ausgewählten Fonds können auf eine lange Erfolgsbilanz und hohe Bewertungen durch die wichtigsten Rating-Agenturen zurückblicken. Bei Auflegung bietet der Fonds ein hohes Engagement an den Aktienmärkten.
Die Aktienfonds-Komponente setzt sich derzeit aus den folgenden sechs ausgezeichneten DWS Aktienfonds zusammen:DWS Vermögensbildungsfonds I, DWS Akkumula, DWS Intervest, DWS Top 50 Europa, DWS Top 50 Welt, DWS Select-Invest.
Von den DWS Renten- bzw. Geldmarktfonds können beispielsweise folgende DWS-Fonds ausgewählt werden:DWS Vermögensbildungsfonds R, DWS Inter-Renta, DWS Eurorenta, DWS Geldmarkt Plus und andere. Ziel der Anlagepolitik des
DWS Flex Pension ist die Erwirtschaftung einer Wertsteigerung für den Fall, dass die Kurse vornehmlich an den internationalen Aktien- und Rentenmärkten steigen.
Der Teilfonds wird vorwiegend in fest- bzw. variabel verzinslichen Wertpapieren, Wandelanleihen und Genussscheinen investieren. In Übereinstimmung mit den Anlagegrenzen darf der Teilfonds derivative Techniken einsetzen, wie zum Beispiel mit einem Kontrahenten zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelte Index-Swaps, um die Wertentwicklung des Teilfonds an einen von der Deutschen Bank entwickelten bzw. berechneten Index zu koppeln („FlexPension-Index 2019“ / „Index 2019“).
In diesem Rahmen werden der Teilfonds und der jeweilige Kontrahent wirtschaftlich betrachtet den teilweisen bzw. vollständigen Austausch der Wertentwicklung bzw. der Erträge von fest- bzw. variabel verzinslichen Wertpapieren, Wandelanleihen und/oder Genussscheinen gegen die Erträge des Index vereinbaren. Die Entwicklung der Aktienmärkte wird über den Index widergespiegelt.
FlexPension-Index :
Der zugrundeliegende FlexPension-Index folgt einer dynamischen Wertsicherungsstrategie, bei der laufend marktabhängig zwischen Aktienpublikumsfonds- und Renten-/Geldmarktpublikumsfonds bzw. Direktanlagen in Renten-/Geldmarktpapiere umgeschichtet wird. So wird versucht, einen Mindestwert sicherzustellen und zugleich eine möglichst hohe Partizipation an Kurssteigerungen in den Aktienpublikumsfonds zu erreichen.
Ziel ist, dem Anleger eine Partizipation an steigenden Märkten zu erlauben, und dennoch gleichzeitig das Verlustrisiko im Fall sinkender Märkte zu begrenzen. Die Absicherung des Indexmindestwertes bei paralleler Wahrnehmung von Kursgewinnchancen wird durch Umschichtungen zwischen Aktienpublikumsfonds- und Renten-/Geldmarktpublikumsfonds bzw. Direktanlagen in Renten-/Geldmarktpapiere je nach Marktlage vorgenommen.
Bei steigenden Kursen steigt im Allgemeinen auch der Anteil der Aktienpublikumsfonds im Index. Im Gegenzug wird der Anteil der Renten-/Geldmarktpublikumsfonds bzw. Direktanlagen in Renten-/Geldmarktpapiere reduziert.
In Zeiten fallender Märkte wird demgegenüber der Anteil der Aktienpublikumsfonds reduziert und der Anteil der Renten-/Geldmarktpublikumsfonds bzw. Direktanlagen in Renten-/ Geldmarktpapiere erhöht.
Der Teilfonds verfügt über einen regelmäßigen Performance- („Lock-In“) Schwellen-Mechanismus des höchsten an einem Stichtag festgestellten Netto-Inventarwerts des Teilfonds.
Der Ertrag des Teilfonds ist an den Index gekoppelt und unterliegt damit dem Risiko der Wertentwicklung der im Index enthaltenen Aktienpublikumsfonds und Renten-/Geldmarktpublikumsfonds bzw. Direktanlagen in Renten-/Geldmarktpapiere, der Volatilität der Indexentwicklung sowie der Entwicklung des Marktzinsniveaus.
Hohe Volatilität der Aktienmärkte kann die Flexibilität der beschriebenen Anlagestrategie dauerhaft beeinträchtigen und die Anteilwertentwicklung negativ beeinflussen. Vor allem nach einer länger anhaltenden, sehr schwankungsintensiven Marktphase kann der Fonds über den Index an künftigen Aktienmarktsteigerungen unter Umständen nur noch unterproportional oder im Extremfall überhaupt nicht mehr partizipieren.
Im letzten Fall ist der Fonds über den Index dann zu 100% in die Renten-/Geldmarktpublikumsfonds bzw. Direktanlagen in Renten-/Geldmarktpapiere investiert, deren Wert in der Regel dem Wert des laufzeitkongruent abgezinsten jeweiligen Garantiebetrags entsprechen wird. Aus diesem Grunde dient dieses Konzept auch als
Geldanlage
Die DWS Investment S.A. verpflichtet sich den Anlegern des Teilfonds den garantierten Netto-Inventarwert am Laufzeitende zu zahlen.
Die DWS Investment S.A. garantiert, dass der Anteilwert des Teilfonds zuzüglich etwaiger Ausschüttungen („Garantiewert“) am Laufzeitende nicht unter dem jemals an einem Stichtag erreichten höchsten Netto-Inventarwert liegt. Sollte der Garantiewert zum Laufzeitende nicht erreicht werden, wird die DWS Investment S.A. den Differenzbetrag am Laufzeitende aus eigenen Mitteln in das Teilfondsvermögen einzahlen.
Vermögensberatung Starnberg