Jul
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Die Börsenkurse schwankten im Juni mit einer negativen Tendenz sehr stark. Hohe Energiepreise, Finanzkrise, Inflationssorgen und übertriebene Ängste vor einem Wirtschaftsabschwung bestimmten das Geschehen. Aufgrund der wenigen im Juni gelieferten Unternehmenszahlen beschäftigten die Konjunkturdaten die Finanzmärkte. Der Juli wird von Unternehmenszahlen für das zweite Quartal geprägt sein. Erste Zahlen deuten bereits an, dass die Unternehmensgewinne höher ausfallen, als von den Analysten in ihren eher zurückhaltenden Prognosen dargestellt wurde. Die kommenden Zahlen sollten für Finanztitel zeigen, dass die Krise für Einzelne noch nicht überstanden ist, aber für den Großteil der Branche Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. Gleichzeitig dürfte sich zeigen, dass die Branchen außerhalb der Finanzwelt trotz aller schwarz Malerei in den Medien weiterhin in der Lage sind, Gewinne zu erwirtschaften. Bei der derzeit sehr angespannten Psyche besteht allerdings weiterhin die Gefahr, dass negative Meldungen stärker beachtet werden als die Positiven, auch wenn diese in größerer Anzahl vorkommen sollten. Dies könnte auch im Juli zu sehr volatilen Märkten führen.
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