Volatile Märkte sorgen für hohe Nervosität bei den Anlegern. Viele hinterfragen gerade in diesen schwankungsintensiven Phasen die gesamte Assetklasse Aktie und verkaufen selbst die aussichtreichsten Aktien egal in welcher Branche und Region das Unternehmen tätig ist. Das verhindert nicht nur, dass der Anleger von den langfristigen Bewegungen profitiert, sondern wird für den deutschen Privatanleger durch die Abgeltungssteuer weniger rentabel. Kein anderes Anlagesegment kann langfristig mit der Aktie mithalten. So kann ein Anleger der 1995 in den Dax investierte sich über mehr als 350% Wertzuwachs freuen. Der deutsche Rentenindex REX brachte es in der gleichen Zeit nur auf etwas mehr als die Hälfte dieser Entwicklung. Gleiches gilt für Rohstoffe, die ihren Anstieg aufgrund der hohen Nachfrage erst in 2004 begannen. Mit Blick auf die sich schneller veränderten Märkte, aufgrund der Globalisierung, wird eine regelmäßige Überprüfung der Anlagestruktur immer notwendiger. Insbesondere Trends können sehr schnelllebig sein. So mancher Börsenstar sorgte nur kurzfristig für Gewinne. Insbesondere in dem derzeitigen Umfeld bieten europäische und insbesondere deutsche Standardaktien nicht nur fundamental das beste Bild, sondern geben auch die notwendige Sicherheit, sollte es wieder erwarten zu größeren Rückschlägen kommen. Die zukünftige Zinsentwicklung ist ebenfalls sehr ungewiss, weshalb am Markt weiterhin kurze Laufzeiten bevorzugt werden. Auch wenn eine Jahresendrallye mittlerweile nicht mehr zu erwarten ist, sollte das Aktienjahr mit leichten Gewinnen ausklingen. Weitere Berichte finden Sie bei Lokale Zeitung.


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