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Rückstellungen im Unternehmen
August 24, 2008 | Leave a Comment
Rückstellungen bilden einen künftigen Aufwand des Unternehmens, bei dem die genaue Höhe oder der Fälligkeitstermin unbekannt ist. Sie sind aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht zu bilden, wenn konkrete Tatsachen darauf hinweisen, dass mit einer Inanspruchnahme fest zu rechnen ist. Rückstellungen dürfen nur für Zwecke gebildet werden, die in § 249 und § 274 Absatz 1 HGB aufgeführt sind. Dazu zählen u.a. Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten (z.B. Rückstellungen für Pensionszusagen an Mitarbeiter, Steuernachzahlungen oder Prozessrisiken), Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften oder Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungsmaßnahmen.
Wenn der Grund, der zur Bildung der Rückstellung geführt hat, weggefallen ist, muss die Rückstellung aufgelöst werden. In der Bilanz stehen die Rückstellungen auf der Passivseite. Sie bilden zusammen mit den Verbindlichkeiten das Fremdkapital des Unternehmens.
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