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	<title>Geldanlage &#187; Betriebswirtschaft</title>
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		<title>Verbrauchervertrauen des amerikanischen Konsumenten steigt 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 14:55:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Verbrauchervertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ungeachtet der anhaltenden Unsicherheit über die Zukunft von General Motors steigt das Verbrauchervertrauen  des amerikanischen Konsumenten überraschend deutlich. Die Vereinigten Staaten in der Rezession, die Arbeitslosigkeit steigt. Trotzdem blicken die Amerikaner wieder optimistisch in die Zukunft. Das Verbrauchervertrauen stieg so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr und erreicht im Mai
den höchsten Stand seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ungeachtet der anhaltenden Unsicherheit über die Zukunft von General Motors steigt das Verbrauchervertrauen  des amerikanischen Konsumenten überraschend deutlich. Die Vereinigten Staaten in der Rezession, die Arbeitslosigkeit steigt. Trotzdem blicken die Amerikaner wieder optimistisch in die Zukunft. Das Verbrauchervertrauen stieg so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr und erreicht im Mai<br />
den höchsten Stand seit September letzten Jahres. Das vom privaten Forschungsinstitut Conference Board berechnete Barometer kletterte von 40,8 auf 54,9 Zähler. Das ist der größte Anstieg seit April 2003. Die sich verbreitende Zuversicht überrascht angesichts der hohen Arbeitslosenquote von 8,9 Prozent. Es scheint, dass der amerikanische Verbraucher sehr positiv auf die sich, auf niedrigem Niveau, stabilisierenden Neuanträge auf Arbeitslosenversicherung reagiert. Auch die zaghaften Erholungssignale im Immobiliensektor könnten das derzeitige Stimmungshoch verursacht haben. Zwar hielt der Preisverfall der Eigenheime in den USA weiter an, jedoch wurden im April wieder mehr Häuser verkauft als in den Vormonaten. Sollte das gestiegene <a href="http://www.sozialtip.de/1/was-bedeutet-beitragsbemessungsgrenze-f%C3%BCr-2011">Verbrauchervertrauen </a>sich positiv auf das Konsumverhalten der Verbraucher auswirken, ist dies ein weiteres positives Signal für die US-Wirtschaft. Für die USA ist das Verhalten der Konsumenten deshalb so wichtig, weil der Konsum zwei Drittel des Bruttoinlandsprodukts ausmacht.</p>
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		<title>Internes Rechnungswesen und Kostenrechnung</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 10:16:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Grundlage für den Entscheidungsprozess im Unternehmen ist das externe Rechnungswesen nur unzureichend geeignet, so dass in den meisten Unternehmen parallel zum externen Rechnungswesen ein internes Rechnungswesen besteht, dessen wichtigster Bestandteil die Kostenrechnung (Betriebsbuchführung oder im angelsächsischen Sprachraum „Management Accounting&#8221;) bildet.
In einer Reihe von Veröffentlichungen wird dieser Bereich des Rechnungswesens als „Kosten- und Leistungsrechnung&#8221; bezeichnet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Grundlage für den Entscheidungsprozess im Unternehmen ist das externe Rechnungswesen nur unzureichend geeignet, so dass in den meisten Unternehmen parallel zum externen Rechnungswesen ein internes Rechnungswesen besteht, dessen wichtigster Bestandteil die Kostenrechnung (Betriebsbuchführung oder im angelsächsischen Sprachraum „Management Accounting&#8221;) bildet.<br />
In einer Reihe von Veröffentlichungen wird dieser Bereich des Rechnungswesens als „Kosten- und Leistungsrechnung&#8221; bezeichnet. Da jedoch der Kostenaspekt im Vordergrund steht und die Ausführungen zur Leistungs- oder Erlösrechnung eine untergeordnete Rolle spielen, wird in der vorliegenden Veröffentlichung bewusst von „Kostenrechnung&#8221; gesprochen.<br />
Die Kostenrechnung erfüllt folgende Aufgaben:<br />
•	Planung und Steuerung (Lenkung): Es sind Informationen für die Unternehmensführung zur Vorbereitung von Entscheidungen (beispielsweise Grundsatzentscheidungen, Preispolitik) zu sammeln.<br />
•	Kontrolle: Durch die Gegenüberstellung von tatsächlich vorliegenden Werten (Istgrößen) und von vorgegebenen Werten (Sollgrößen) sind Abweichungen zu ermitteln. Anschließend sind im Rahmen einer Abweichungsanalyse die Abweichungsursachen herauszufinden.<br />
•	Bereitstellung von Kosteninformationen für die Buchführung, beispielsweise durch die Bewertung von fertigen und unfertigen Beständen oder von aktivierungspflichtigen Eigenleistungen.<br />
•	Dokumentation: Durch die Kostenrechnung soll der tatsächlich ablaufende Unternehmensprozess abgebildet werden. Daneben sind angefallene Kosten undLeistungen zu ermitteln und die nach Produktarten aufgespaltene Entstehung des Erfolgs aufzuzeigen.<br />
Da die Kostenrechnung nicht gesetzlich reglementiert ist, bildet ihre Ausgestaltung selbst einen Gegenstand der betrieblichen Entscheidungen. Bei der Ausgestaltung einer Kostenrechnung müssen auch die „Kosten der Kostenrechnung&#8221;, die im wesentlichen aus den Personalkosten der mit der Kostenrechnung betrauten Mitarbeiter und deren Arbeitsmittel (Computer, Büroausstattung) bestehen, beachtet werden: Die anfallenden Kosten sollten in einem sinnvollen Verhältnis zu dem entstehenden Nutzen stehen.</p>
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		<title>Jahresabschluss und Bilanzierung</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 10:14:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach § 242 HGB hat ein Kaufmann für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen Jahresabschluss zu erstellen. Der Jahresabschluss hat die Aufgabe, die Buchführung abzuschließen, zu kontrollieren und zu dokumentieren, Information und Rechenschaftslegung für Unternehmensangehörige, aber auch für außenstehende Dritte (Gesellschafter, Aktionäre, Aufsichtsrat, Abschlussprüfer, die Finanzverwaltung) zu geben, sowie den Erfolg zu ermitteln.
Der Jahresabschluss setzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach § 242 HGB hat ein Kaufmann für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen Jahresabschluss zu erstellen. Der Jahresabschluss hat die Aufgabe, die Buchführung abzuschließen, zu kontrollieren und zu dokumentieren, Information und Rechenschaftslegung für Unternehmensangehörige, aber auch für außenstehende Dritte (Gesellschafter, Aktionäre, Aufsichtsrat, Abschlussprüfer, die Finanzverwaltung) zu geben, sowie den Erfolg zu ermitteln.<br />
Der Jahresabschluss setzt sich aus der Bilanz  und der Gewinn- und Verlustrechnung (kurz: GuV) zusammen. Bei Kapitalgesellschaften kommt nach §264 HGB als zusätzlicher Bestandteil ein Anhang hinzu, in dem Bilanz und GuV erläutert werden. Ferner ist der Jahresabschluss bei Kapitalgesellschaften durch einen Lagebericht zu ergänzen. Im Lagebericht sind Geschäftsverlauf, wirtschaftliche Lage, die voraussichtliche Entwicklung sowie die Forschung- und Entwicklungsaktivitäten des Unternehmens darzustellen. Ferner soll im Lagebericht auf Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind, eingegangen werden.<br />
Die Aufstellung einer Bilanz unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zur Bewertung der einzelnen Bilanzpositionen wird als „Bilanzierung&#8221; bezeichnet. Die meisten für deutsche Unternehmen maßgeblichen Bestimmungen finden sich im Handelsgesetzbuch (§§238ff. HGB). Daneben existieren „Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung&#8221;, die aus den „Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung&#8221;  und gesetzlichen Vorschriften abgeleitet sind. Demnach müssen Bilanzen klar und übersichtlich aufgebaut sowie vollständig sein. Vermögensgegenstände dürfen höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet werden, eine Berücksichtigung von Wertsteigerungen ist unzulässig. Bei der Bewertung von Gebäuden, Maschinen und Anlagen muss davon ausgegangen werden, dass das Unternehmen fortgeführt („going concern&#8221;) wird. Außerdem sind alle Wertansätze nach dem Vorsichtsprinzip festzulegen: Vermögen und Gewinne sind eher zu niedrig, Schulden eher zu hoch anzusetzen. Einmal gewählte Bewertungsmethoden sollen beibehalten werden („Bilanzkontinuität&#8221;). Durch den Jahresabschluss soll ein „den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage&#8221; des Unternehmens vermittelt werden („True and Fair View&#8221;).<br />
Die Aufstellung einer Bilanz vollzieht sich in zwei Schritten: Zunächst ist zu klären, was bilanziert werden muss, anschließend ist der Wert der zu bilanzierenden Positionen zu bestimmen. Je nachdem, ob eine Position auf der Aktiv- oder der Passivseite der Bilanz eingestellt wird, spricht man von Aktivierung oder Passivierung.<br />
Bei Vermögensgegenständen (Aktiva), die entgeltlich erworben wurden, sind die Anschaffungskosten anzusetzen. Bei selbst hergestellten Vermögensgegenständen werden die Herstellungskosten angesetzt, deren Bestandteile sich gemäß § 255 Absatz 2 HGB ergeben. Daneben sind ber-der Bilanzierung von Vermögensgegenständen zum einen Abschreibungen und zum anderen niedrigere Börsen- oder Marktpreise zu berücksichtigen.<br />
Für das gezeichnete Kapital auf der Passivseite der Bilanz ist der Nennbetrag anzusetzen (§283 HGB), für Verbindlichkeiten der Rückzahlungsbetrag (§253 Absatz 1 HGB). Für Rückstellungen muss der notwendige Betrag abgeschätzt und in die Bilanz eingestellt werden. Bei Rentenverpflichtungen, die in vielen Unternehmen eine größere Bilanzposition bilden, wird der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelte Barwert angesetzt.<br />
Eine Besonderheit besteht bei rechtlich selbständigen Unternehmen, die von einem anderen Unternehmen, dem so genannten „Mutterunternehmen&#8221;, wirtschaftlich dominiert werden. Diese Unternehmen bilden einen Konzern. Da infolge der wirtschaftlichen Abhängigkeit die Aussagekraft der Einzelabschlüsse der beteiligten Unternehmen sehr begrenzt ist, hat das Mutterunternehmen für den Verbund zusätzlich einen Konzernabschluss aufzustellen. Dabei wird von der Fiktion ausgegangen, dass das Mutterunternehmen und alle seine Tochterunternehmen nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine rechtliche Einheit bilden (Einheitstheorie). Der Konzernabschluss entspricht also dem Jahresabschluss eines fiktiven „Großunternehmens&#8221;, das alle Teilunternehmen umfassen würde. Auf Besonderheiten des Konzernabschlusses wird an dieser Stelle nicht weiter eingegangen .<br />
Zur Erhaltung des Unternehmenskapitals, zur Steigerung der Gewinn- und Dividendenentwicklung, zur Minimierung der Steuerlast, aber auch zur Verbesserung des Ansehens des Unternehmens in der öffentlichen Meinung kann durch die Ausnutzung gesetzlich zulässiger Wahlrechte der Jahresabschluss bewusst gestaltet werden. Diese Gestaltung wird als Bilanzpolitik bezeichnet. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind bei Personengesellschaften durch großzügigere Ansatz- und Bewertungsvorschriften umfangreicher als bei Kapitalgesellschaften.</p>
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		<title>Rückstellungen im Unternehmen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 10:11:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Rückstellungen bilden einen künftigen Aufwand des Unternehmens, bei dem die genaue Höhe oder der Fälligkeitstermin unbekannt ist. Sie sind aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht zu bilden, wenn konkrete Tatsachen darauf hinweisen, dass mit einer Inanspruchnahme fest zu rechnen ist. Rückstellungen dürfen nur für Zwecke gebildet werden, die in § 249 und § 274 Absatz 1 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rückstellungen bilden einen künftigen Aufwand des Unternehmens, bei dem die genaue Höhe oder der Fälligkeitstermin unbekannt ist. Sie sind aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht zu bilden, wenn konkrete Tatsachen darauf hinweisen, dass mit einer Inanspruchnahme fest zu rechnen ist. Rückstellungen dürfen nur für Zwecke gebildet werden, die in § 249 und § 274 Absatz 1 HGB aufgeführt sind. Dazu zählen u.a. Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten (z.B. Rückstellungen für Pensionszusagen an Mitarbeiter, Steuernachzahlungen oder Prozessrisiken), Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften oder Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungsmaßnahmen.<br />
Wenn der Grund, der zur Bildung der Rückstellung geführt hat, weggefallen ist, muss die Rückstellung aufgelöst werden. In der Bilanz stehen die Rückstellungen auf der Passivseite. Sie bilden zusammen mit den Verbindlichkeiten das Fremdkapital des Unternehmens.</p>
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		<title>Abschreibungen im Unternehmen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 10:02:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Durch eine Abschreibung wird der bestehende Wertansatz eines Vermögensgegenstandes vermindert. Damit wird zum einen der Wertverlust, den Maschinen durch Abnutzung oder Veralten erleiden, berücksichtigt. Zum anderen wird die Gewinnentwicklung des Unternehmens verstetigt, da bei Beschaffungen der Aufwand nicht in voller Höhe in die Gewinn- und Verlustrechnung eingeht, sondern auf die voraussichtliche Nutzungsdauer des beschafften Wirtschaftsgutes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch eine Abschreibung wird der bestehende Wertansatz eines Vermögensgegenstandes vermindert. Damit wird zum einen der Wertverlust, den Maschinen durch Abnutzung oder Veralten erleiden, berücksichtigt. Zum anderen wird die Gewinnentwicklung des Unternehmens verstetigt, da bei Beschaffungen der Aufwand nicht in voller Höhe in die Gewinn- und Verlustrechnung eingeht, sondern auf die voraussichtliche Nutzungsdauer des beschafften Wirtschaftsgutes periodengerecht verteilt wird.<br />
Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird einer planmäßigen Abschreibung unterzogen, indem die Anschaffungs- oder Herstellungskosten periodengerecht auf die Nutzungsdauer verteilt werden (§253 Absatz 2 Satz 1 HGB). Bei den übrigen Bestandteilen des Anlagevermögens erfolgen lediglich außerplanmäßige Abschreibungen, wenn Wertminderungen durch nicht vorhersehbare Ereignisse eingetreten sind (§253 Absatz 2 Satz 3 HGB). Auch bei Forderungen erfolgt eine Abschreibung, wenn diese z.B. wegen Konkurs des Schuldners ganz oder teilweise uneinbringlich sind.<br />
Die Wertminderung des abnutzbaren Sachanlagevermögens, die im Rahmen der planmäßigen Abschreibung berücksichtigt wird, kann auf technische Ursachen (durch natürlichen Verschleiß [wie z.B. Rost] oder durch Abnutzung) oder auf ökonomische Ursachen (z. B. aufgrund des technischen Fortschritts oder durch Preisverfall) zurückgeführt werden.<br />
Die Höhe der Abschreibung für ein Wirtschaftsgut wird durch die aus den Anschaffungs- oder Herstellungskosten ermittelte .bschreibungssumme, die geschätzte Nutzungsdauer und das gewählte Abschreibungsverfahren festgelegt. Grundsätzlich lassen sich zeit- und leistungsabhängige Abschreibungsverfahren unterscheiden.<br />
•	Degressive Abschreibung: Der Abschreibungsbetrag nimmt von Periode zu Periode ab. Diese Abschreibungsmethode wird angewandt, wenn der Wertverlust am Anfang der Nutzung wesentlich höher ist als in späteren Perioden. Dies ist bei den meisten technischen Geräten, Anlagen und Maschinen der Fall. Typisches Beispiel ist der Wertverlust bei neuen Kraftfahrzeugen.<br />
•	Progressive Abschreibung: Bei der progressiven Abschreibung nehmen die Abschreibungsbeträge von Periode zu Periode zu. Dies steht jedoch im Widerspruch zu dem Prinzip der kaufmännischen Vorsicht und in den meisten Fällen auch zum tatsächlichen Wertverlust. Die progressiven Verfahren sind steuerrechtlich nicht zulässig.<br />
Bei der leistungsabhängigen Abschreibung variieren die Abschreibungsbeträge je nach der tatsächlichen Leistungsinanspruchnahme. Dazu wird zunächst ermittelt, welcher Abschreibungsbetrag auf eine Leistungseinheit (beispielsweise Kilometer, Betriebsstunde) entfällt. Anschließend kann aus der tatsächlichen Leistung der Abschreibungsbetrag für eine Periode errechnet werden.<br />
Bei der Auswahl des Abschreibungsverfahrens soll eine möglichst realitätskonforme Abbildung des tatsächlichen Wertverlustes angestrebt werden. So wird die lineare Abschreibung ausgewählt werden, wenn die Verringerung des Nutzungspotentials maßgeblich durch den Zeitablauf bestimmt ist, während die leistungsabhängige Abschreibung dann zur Anwendung kommt, wenn die Wertminderung durch die Nutzung maßgeblich beeinflusst wird.</p>
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		<title>Laufender Geschäftsverkehr</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 10:00:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Grundsätzlich wäre es denkbar, bei jedem einzelnen Geschäftsvorfall die Bilanz zu verändern, d. h. direkt in die Bilanz zu buchen. Dies wäre aber äußerst umständlich, unübersichtlich und nicht mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung vereinbar. Deshalb wird die Bilanz in einzelne Bestandteile zerlegt, auf denen während eines Geschäftsjahres die Geschäftsvorfälle verbucht werden und aus denen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundsätzlich wäre es denkbar, bei jedem einzelnen Geschäftsvorfall die Bilanz zu verändern, d. h. direkt in die Bilanz zu buchen. Dies wäre aber äußerst umständlich, unübersichtlich und nicht mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung vereinbar. Deshalb wird die Bilanz in einzelne Bestandteile zerlegt, auf denen während eines Geschäftsjahres die Geschäftsvorfälle verbucht werden und aus denen sich am Geschäftsjahresende wieder eine Bilanz ableiten lässt. Diese Bilanzbestandteile bezeichnet man als Bestandskonten. Neben den Bestandskonten werden Erfolgskonten für die Verbuchung von Aufwendungen (wie Löhne, Gehälter) und Erträgen (wie z.B. Verkaufserlöse) gebildet. Konten fördern eine systematische Verbuchung, indem gleichartige Geschäftsvorfälle durch eine Verbuchung auf demselben Konto zusammengeführt werden.<br />
Es erleichtert die Durchführung der Buchführung, wenn die Konten eines Unternehmens klar und zweckmäßig gegliedert sind. Dazu wurden so genannte „Kontenrahmen&#8221; entwickelt, die als allgemeine Ordnungsschemata eine systematische Übersicht über die in der Buchhaltung eines Unternehmens möglicherweise auftretende Konten geben. In Deutschland ist der Industriekontenrahmen (IKR) weit verbreitet, der für Gewerbe-, Industrie- und Handelsunternehmen entwickelt wurde. Die Zusammenfassung der Konten zu Kontenklassen folgt den einzelnen Positionen der Jahresbilanz und der Erfolgsrechnung. Für jede Bilanz- und GuV-Position wurde eine korrespondierende Kontenklasse geschaffen.<br />
Ein Kontenrahmen enthält ein umfassendes Kontensystem. Ein einzelnes Unternehmen benötigt nicht alle diese Konten. Daher leitet sich jedes Unternehmen aus dem Kontenrahmen einen Kontenplan ab, der nur diejenigen Konten des Kontenrahmens berücksichtigt, die im Unternehmen angewendet werden.<br />
Während des Jahres erfolgt die Verbuchung der einzelnen Geschäftsvorfälle auf den Konten. Dabei bestehen viele Besonderheiten, deren Erläuterung an dieser Stelle zu weit führen würde.<br />
Zum Bilanzstichtag erfolgt der Abschluss aller Konten. Dazu wird für jedes Konto dessen Endbestand, der so genannte Saldo, ermittelt. Aus den Endbeständen aller Bestandskonten ergibt sich die neue Bilanz, die Salden der Erfolgskonten gehen in die Gewinn- und Verlust-Rechnung ein.</p>
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		<title>Gewinn- und Verlustrechnung</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 13:26:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Neben dem Aufbau der Bilanz ist im HGB auch die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung (kurz: GuV) geregelt. In der GuV werden Aufwendungen und Erträge einer Periode gegenüber gestellt, um so das Periodenergebnis (Gewinn oder Verlust) des Unternehmens zu ermitteln.
Eine wichtige Position der GuV ist das Betriebsergebnis. Das Betriebsergebnis bildet den betrieblichen Leistungserstellungsprozess ab. Betriebsfremde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben dem Aufbau der Bilanz ist im HGB auch die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung (kurz: GuV) geregelt. In der GuV werden Aufwendungen und Erträge einer Periode gegenüber gestellt, um so das Periodenergebnis (Gewinn oder Verlust) des Unternehmens zu ermitteln.<br />
Eine wichtige Position der GuV ist das Betriebsergebnis. Das Betriebsergebnis bildet den betrieblichen Leistungserstellungsprozess ab. Betriebsfremde Einflüsse bleiben ausgeklammert. Zur Ermittlung des Betriebsergebnisses werden betriebliche Erträge, die im wesentlichen aus Umsatzerlösen bestehen, und betriebliche Aufwendungen gegenüber gestellt.<br />
Zur Ermittlung des Betriebsergebnisses bestehen zwei Verfahren, das Gesamtkosten- und das Umsatzkostenverfahren. Die beiden Verfahren unterscheiden sich bezüglich der Behandlung von Lagerbestandsveränderungen.<br />
Beim Gesamtkostenverfahren gehen die gesamten Aufwendungen, die in einer Periode angefallen sind, in die Betriebsergebnisberechnung ein, ohne Rücksicht darauf, ob die hergestellten Produkte auch verkauft wurden. Eine Synchronisation mit den Umsatzerlösen wird dadurch erreicht, indem Lagerzugänge (Bestandsmehrungen) wie zusätzliche Umsätze behandelt werden. Zugleich werden Lagerabgänge (Bestandsverminderungen) wie Umsatzminderungen behandelt.<br />
Beim Umsatzkostenverfahren werden den Umsatzerlösen nur die Aufwendungen gegenüber gestellt, die für die Erstellung der verkauften Leistungen angefallen sind.</p>
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		<title>Bilanz vom Unternehmen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 13:25:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Bilanz ist eine auf einen bestimmten Stichtag bezogene Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital eines Unternehmens. Die Bilanz wird aus dem Inventar abgeleitet, das ebenfalls eine stichtagsbezogene Aufstellung von Vermögen und Kapital darstellt . Bei der Aufstellung einer Bilanz werden die Inventar-Einzelpositionen aus Gründen der Übersichtlichkeit zu übergeordneten Einheiten zusammengefasst. Im Gegensatz zum Inventar enthält [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Bilanz ist eine auf einen bestimmten Stichtag bezogene Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital eines Unternehmens. Die Bilanz wird aus dem Inventar abgeleitet, das ebenfalls eine stichtagsbezogene Aufstellung von Vermögen und Kapital darstellt . Bei der Aufstellung einer Bilanz werden die Inventar-Einzelpositionen aus Gründen der Übersichtlichkeit zu übergeordneten Einheiten zusammengefasst. Im Gegensatz zum Inventar enthält eine Bilanz ausschließlich Wertangaben, auf Mengenangaben und auf eine Auflistung von Einzelpositionen wird verzichtet. Damit wird zugleich auch verhindert, dass die Bilanz externen Lesern einen zu detaillierten Einblick in das Unternehmen gewährt.<br />
Traditionell lässt sich eine Bilanz in Form einer zweispaltigen Tabelle („Kontenform&#8221;) darstellen. In der linken Spalte der Tabelle werden die als „Aktiva&#8221; bezeichneten Vermögensgegenstände, in der rechten Spalte das als „Passiva&#8221; bezeichnete Eigen- und Fremdkapital des Unternehmens aufgeführt. Daneben enthalten beide Bilanzseiten Korrekturpositionen („Rechnungsabgrenzungsposten&#8221;), durch die periodenübergreifende Erfolgsvorgänge (z.B. im voraus gezahlte Miete) periodengerecht zugerechnet werden. In Abb. 4.4 sind die Grundpositionen einer verkürzten Bilanz in Kontenform gemäß den Anforderungen des § 266 HGB dargestellt.<br />
Die Aktiva verdeutlichen die Verwendung des Kapitals. Die Aktiva werden durch das gesamte „aktiv&#8221; im Unternehmen arbeitende Vermögen gebildet. Wie auch beim Inventar werden die Vermögensgegenstände nach zunehmender Liquidierbarkeit, gegliedert in Anlage- und Umlaufvermögen, aufgeführt.<br />
Die Passiva dokumentieren die Herkunft des dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Kapitals. Es setzt sich aus Eigen- und aus Fremdkapital zusammen. Das Fremdkapital zeigt die Ansprüche der Gläubiger gegen das Unternehmen, also die vorhandenen Schulden. Der durch die Anteilseigner selbst aufgebrachte Anteil des Kapitals wird als Eigenkapital bezeichnet.<br />
Das Eigenkapital ist definitionsgemäß die Differenz zwischen Vermögen und Fremdkapital, also der Restbetrag, der übrig bleibt, wenn man von der Summe der Vermögensgegenstände die Schulden des Unternehmens abzieht. Infolge dieser Definition ist das Gleichgewicht zwischen den beiden Seiten der Bilanz immer gegeben, eine Bilanz ist definitionsgemäß immer ausgeglichen. Dieser Zusammenhang lässt sich durch die so genannten Bilanz-gleichungen „Vermögen&#8221; = „Kapital&#8221; oder „Aktiva&#8221; = „Passiva&#8221; ausdrücken.<br />
Die Tatsache, dass eine Bilanz ausgeglichen sein muss, sagt nichts über den finanziellen Zustand eines Unternehmens aus. Es ist möglich, dass bei einem Unternehmen die Schulden höher als die vorhandenen Vermögensgegenstände sind und das Eigenkapital dadurch einen negativen Wert annimmt. Es liegt dann eine Überschuldung vor, die bei Unternehmen mit der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG) zu einer Konkursanmeldung führen muss.</p>
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		<title>Inventur und Inventar eines Unternehmens</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 13:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Durchführung einer ordnungsmäßigen Buchführung muss bekannt sein, welche Bestände an Vermögen (z. B. Bargeld, Waren, Maschinen) und Schulden (z.B. offene Rechnungen, Kredite) ein Unternehmen aufweist. Die zu diesem Zweck regelmäßig durchgeführten Bestandsaufnahmen werden als Inventur bezeichnet. Nach § 240 HGB muss eine Inventur zu Beginn der Aufnahme eines Handelsgewerbes und dann mindestens alle 12 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Durchführung einer ordnungsmäßigen Buchführung muss bekannt sein, welche Bestände an Vermögen (z. B. Bargeld, Waren, Maschinen) und Schulden (z.B. offene Rechnungen, Kredite) ein Unternehmen aufweist. Die zu diesem Zweck regelmäßig durchgeführten Bestandsaufnahmen werden als Inventur bezeichnet. Nach § 240 HGB muss eine Inventur zu Beginn der Aufnahme eines Handelsgewerbes und dann mindestens alle 12 Monate erfolgen. Die Inventur bildet die Grundlage für den Jahresabschluss und ermöglicht zugleich eine Überprüfung der Buchbestände sowie eine Korrektur der Lagerbuchführung, indem Schwund (durch Diebstahl oder verdorbene Waren) aufgezeigt wird.<br />
Bei der Inventur wird ein Verzeichnis erstellt, in dem die Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens vollständig, detailliert und unter Angabe eines Wertes aufgeführt sind. Dieses Verzeichnis trägt die Bezeichnung Inventar. Das Inventar gliedert sich in die drei Teile „Vermögensgegenstände&#8221;, „Schulden&#8221; und „Reinvermögen&#8221;. Die Vermögensgegenstände werden nach ihrer Liquidierbarkeit (Veräußerbarkeit) in Anlage- und in Umlaufvermögen unterteilt.<br />
Schwer veräußerbar ist das Anlagevermögen eines Unternehmens, das dem Geschäftsbetrieb längere Zeit dienen soll. Es besteht aus Grundstücken, Gebäuden, Maschinen und Geräten sowie aus der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Leichter liquidierbar sind die Gegenstände des Umlaufvermögens, wie Vorräte, Material, Forderungen gegenüber Kunden, Bankguthaben oder die Barkasse des Unternehmens.<br />
Im zweiten Abschnitt des Inventars sind die Schulden, geordnet nach abnehmender Fälligkeit, aufgeführt. Aus der Differenz zwischen Vermögensgegenständen und Schulden errechnet sich das Reinvermögen des Unternehmens. Das Reinvermögen ist somit der Betrag, um den das Vermögen eines Unternehmens dessen Schulden übersteigen. Es wird auch als „Eigenkapital&#8221; bezeichnet.<br />
Die Erfassung der Wirtschaftsgüter kann durch eine körperliche oder eine buchmäßige Bestandsaufnahme sowie aufgrund von Urkunden erfolgen. Bei der körperlichen Bestandsaufnahme wird für jede Vermögensgegenstandsart die Menge durch zählen, messen oder wiegen ermittelt. Eine buchmäßige Bestandsaufnahme wird über eine Fortschreibung der Bestände auf der Basis von schriftlichen Unterlagen (z.B. bei nichtkörperlichen Wirtschaftsgütern wie Forderungen, Bankguthaben oder Verbindlichkeiten) vorgenommen.</p>
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		<title>Aufgaben der Buchführung</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 13:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Buchführung, die auch als „Finanzbuchführung&#8221;, als „Geschäftsbuchführung&#8221; oder im angelsächsischen Sprachraum als „Financial Accounting&#8221; bezeichnet wird, hat die Aufgabe, den laufenden Geschäftsverkehr eines Unternehmens abzubilden. Jedes Unternehmen ist gesetzlich verpflichtet, im Rahmen seiner Buchführung alle Geschäftsvorfälle chronologisch, systematisch und lückenlos aufzuzeichnen. Unter Geschäftsvorfällen werden alle in Zahlenwerten festgehaltenen, wirtschaftlich bedeutsamen Vorgänge wie Güterbewegungen (Warenverkauf) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Buchführung, die auch als „Finanzbuchführung&#8221;, als „Geschäftsbuchführung&#8221; oder im angelsächsischen Sprachraum als „Financial Accounting&#8221; bezeichnet wird, hat die Aufgabe, den laufenden Geschäftsverkehr eines Unternehmens abzubilden. Jedes Unternehmen ist gesetzlich verpflichtet, im Rahmen seiner Buchführung alle Geschäftsvorfälle chronologisch, systematisch und lückenlos aufzuzeichnen. Unter Geschäftsvorfällen werden alle in Zahlenwerten festgehaltenen, wirtschaftlich bedeutsamen Vorgänge wie Güterbewegungen (Warenverkauf) oder Zahlungsvorgänge verstanden.<br />
Durch die chronologische Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle dokumentiert die Buchführung die Tätigkeit des Unternehmens und ermöglicht eine externe Rechenschaftslegung gegenüber Anteilseignern, Banken, dem Staat und der interessierten Öffentlichkeit.<br />
Daneben hat die Buchführung die Aufgabe, eine periodische Ermittlung des Erfolgs zu ermöglichen. Durch die Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Schulden (Passiva) bzw. von Aufwendungen und Erträgen lässt sich der Gewinn oder Verlust für eine Abrechnungsperiode bestimmen. Durch die Aufstellung einer Bilanz wird die Zusammensetzung des Unternehmensvermögens und die Herkunft des Kapitals deutlich.<br />
Das im kaufmännischen Bereich üblicherweise eingesetzte Buchführungssystem ist das der doppelten Buchführung. Bei der doppelten Buchführung (kurz auch als „Doppik&#8221; bezeichnet) wird der Periodenerfolg auf zweifache Weise ermittelt: Zum einen durch einen Bestandsvergleich über die Bilanz, zum anderen durch die Gewinn- und Verlustrechnung. Zudem werden bei der Verbuchung von Geschäftsvorfällen immer zwei Konten berührt und eine getrennte chronologische und sachliche Erfassung vorgenommen. Durch die doppelte Verbuchung ist zugleich eine Kontrolle für die Richtigkeit der ermittelten Ergebnisse sichergestellt.<br />
Seit 1968 wird versucht, in den Ländern der Europäischen Union die Regelungen zu harmonisieren. Dazu wurden mehrere europäische Richtlinien mit Mindestanforderungen an das Rechnungswesen herausgegeben, die jeder EU-Staat in nationales Recht umsetzen muss. Auf internationaler Ebene bemüht sich das 1973 gegründete International Accounting Standards Board (kurz: IASB) um die Schaffung von weltweit anerkannten Rechnungslegungsvorschriften, die in Form der IAS (International Accounting Standards) veröffentlicht werden.<br />
Daneben spielen für Unternehmen, die den lukrativen US-amerikanischen Kapitalmarkt (und dort insbesondere die New Yorker Börse) nutzen möchten, die „US-Generally Accepte Accounting Principles&#8221; (kurz: US-GAAP) eine herausragende Rolle, da die Beachtung dieser Regelungen Voraussetzung für die Zulassung eines Unternehmens zur Notierung an einer US-amerikanischen Börse ist.<br />
In Deutschland finden sich Regelungen zur Buchführung im Handels- und im Steuerrecht. Die gesetzlichen Regelungen werden durch die „Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung&#8221; (GoB) ergänzt, die sich an den Gepflogenheiten, die „ordentliche und ehrenwerte Kaufleute&#8221; zeigen sollen, orientieren. Durch den unbestimmten Rechtsbegriff der GoB werden die gesetzlichen Regelungen spezifiziert und an den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel, der z.B. durch die Automatisierung des Rechnungswesens ausgelöst wird, angepasst.</p>
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