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	<title>Geldanlage &#187; EuroSTOXX</title>
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		<title>EZB entzieht Zinssenkungsfantasien den Boden</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 14:24:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[EZB entzieht Zinssenkungsfantasien den Boden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besorgt zeigte er sich allerdings &uuml;ber die Entwicklung der Inflation. Diese  Besorgnis teilen auch andere Mitglieder des EZB Rates. Jean-Claude Trichet  strich in der letzten Pressekonferenz erneut die Inflationsrisiken heraus,  nachdem die EZB ihren Leitzins unver&auml;ndert bei vier Prozent belie&szlig;. Gleichzeitig  entzog er Zinssenkungsfantasien den Boden, als er erneut darauf hinwies, dass  die Preisstabilit&auml;t im Euroraum oberste Priorit&auml;t f&uuml;r die EZB hat.</p>
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		<title>EZB lässt Leitzins vorerst unverändert</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 10:02:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[EZB lässt Leitzins vorerst unverändert
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen der Unsicherheiten an den Finanzm&auml;rkten lie&szlig; die EZB den Leitzins unver&auml;ndert bei vier Prozent. EZB-Pr&auml;sident Jean-Claude Trichet machte in der Pressekonferenz nach der EZB-Sitzung allerdings sehr deutlich, dass die EZB weiterhin erh&ouml;hte Inflationsgefahren sieht. Der ausdr&uuml;ckliche Hinweis, dass Aufw&auml;rtsrisiken f&uuml;r die Preisstabilit&auml;t weiterhin bestehen, zeigt, dass die EZB die Entwicklungen sehr genau beobachten wird und l&auml;sst vermuten, dass das Ende der Leitzinserh&ouml;hungen noch nicht erreicht ist. Der bewusste Verzicht Trichets auf die Schl&uuml;sselformulierung, dass die Geldpolitik &quot;immer noch akkomodierend ist&quot;, also die Wirtschaft st&uuml;tzt, legt allerdings nahe, dass zumindest dieses Jahr nicht mehr mit einem weiteren Zinsschritt der EZB zu rechnen ist. Insgesamt sieht die EZB die mittelfristigen Aussichten f&uuml;r die europ&auml;ische Wirtschaft g&uuml;nstig und begr&uuml;ndete dies mit der steigenden Besch&auml;ftigung, sinkender Arbeitslosigkeit und der guten Ertragslage der Unternehmen. Ein klares Indiz f&uuml;r einen steigenden Leitzins im Laufe des n&auml;chsten Jahres.</p>
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		<title>In Russland ziehen schwere Zeiten auf</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 13:28:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auch Russland zeigte sich im Mai mal wieder nicht von seiner demokratischen  Seite. Obwohl die Beh&#246;rden den sogenannten Marsch der Dissidenten des  Oppositionsb&#252;ndnis &#34;Das andere Russland&#34; am Rande des Gipfeltreffens auf Druck  der EU genehmigten, waren bereits im Vorfeld der Demonstration zahlreiche  Organisatoren der Kundgebung sowie weitere Gegner von Wladimir Putin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Russland zeigte sich im Mai mal wieder nicht von seiner demokratischen  Seite. Obwohl die Beh&ouml;rden den sogenannten Marsch der Dissidenten des  Oppositionsb&uuml;ndnis &quot;Das andere Russland&quot; am Rande des Gipfeltreffens auf Druck  der EU genehmigten, waren bereits im Vorfeld der Demonstration zahlreiche  Organisatoren der Kundgebung sowie weitere Gegner von Wladimir Putin  festgenommen worden. Andere Teilnehmer wurden schlicht an der Anreise zu der  Demonstration gehindert. Auch bei anderen Kundgebungen im Mai fiel das &uuml;berharte  Vorgehen der Polizei gegen&uuml;ber der Opposition auf. Besonders medienwirksam wurde  das Ganze, als die Polizei wohl versehentlich einige ausl&auml;ndische Reporter und  deutsche Politiker festnahm. In Verbindung mit dem entt&auml;uschenden Zuwachs der  russischen Industrieproduktion und des sinkenden Handelsbilanz&uuml;berschusses ein  eher negatives Signal f&uuml;r die russische B&ouml;rse, zumal die Nachfolge von Putin im  n&auml;chsten Jahr nach wie vor nicht geregelt ist. Beobachtern zufolge vermehren  sich die Anzeichen, dass Putin eventuell sogar so weit gehen k&ouml;nnte die  russische Verfassung zu &auml;ndern um weiter an der Macht bleiben zu k&ouml;nnen.</p>
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		<title>T&#252;rkisches Milit&#228;r droht mit Putsch</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 13:26:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auch in der T&#252;rkei kam es zu Turbulenzen als das Milit&#228;r mit einem Putsch  drohte. Die Milit&#228;rf&#252;hrung zeigte sich besorgt &#252;ber die Kandidatur des konservativ-religi&#246;sen Au&#223;enminister Abdullah G&#252;l der Partei AKP f&#252;r das Amt des  Pr&#228;sidenten. Das Milit&#228;r bef&#252;rchtet eine Islamisierung der T&#252;rkei und damit eine  Aufhebung der Trennung von Staat und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in der T&uuml;rkei kam es zu Turbulenzen als das Milit&auml;r mit einem Putsch  drohte. Die Milit&auml;rf&uuml;hrung zeigte sich besorgt &uuml;ber die Kandidatur des konservativ-religi&ouml;sen Au&szlig;enminister Abdullah G&uuml;l der Partei AKP f&uuml;r das Amt des  Pr&auml;sidenten. Das Milit&auml;r bef&uuml;rchtet eine Islamisierung der T&uuml;rkei und damit eine  Aufhebung der Trennung von Staat und Kirche. Mit diesem Argument putschte das  Milit&auml;r in der T&uuml;rkei seit 1960 bereits drei Mal. Der Leitindex der B&ouml;rse in  Istanbul gab zeitweise &uuml;ber 8% ab und auch die t&uuml;rkische Lira geriet stark unter  Druck. Internationale Anleger bef&uuml;rchten, dass aufgrund der innerpolitischen  Lage die T&uuml;rkei in eine schwere wirtschaftliche Krise abrutschen k&ouml;nnte. Da die  Spannungen zwischen der AKP und den oppositionellen Parteien im Vorfeld der  Novemberwahlen eher noch zunehmen werden, ist bis nach den Wahlen ein erh&ouml;htes  R&uuml;ckschlagspotenzial f&uuml;r die t&uuml;rkische B&ouml;rse gegeben.</p>
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		<title>EZB Leitzinserh&#246;hung im Juni 2007 gilt als sicher</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 13:15:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Des Aktion&#228;rs Freund ist des Anlegers in europ&#228;ischen Rentenpapieren Feind, denn  die boomende deutsche Wirtschaft setzt den europ&#228;ischen Anleihemarkt weiter  unter Druck. Robustes Wachstum und h&#246;here Lohnabschl&#252;sse halten die  W&#228;hrungsh&#252;ter der EZB weiter in Alarmstimmung bez&#252;glich der Inflationsgefahr.  Die n&#228;chste Zinserh&#246;hung auf einen Leitzins von 4% am 6. Juni gilt bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Des Aktion&auml;rs Freund ist des Anlegers in europ&auml;ischen Rentenpapieren Feind, denn  die boomende deutsche Wirtschaft setzt den europ&auml;ischen Anleihemarkt weiter  unter Druck. Robustes Wachstum und h&ouml;here Lohnabschl&uuml;sse halten die  W&auml;hrungsh&uuml;ter der EZB weiter in Alarmstimmung bez&uuml;glich der Inflationsgefahr.  Die n&auml;chste Zinserh&ouml;hung auf einen Leitzins von 4% am 6. Juni gilt bei den  &Ouml;konomen als ausgemacht. Seit Dezember 2005 h&auml;tte sich dann der Leitzins  verdoppelt. Mit Blick auf die guten Konjunkturdaten gehen die &Ouml;konomen bis Ende  2008 von einen Leitzinsniveau von 4,75% bis 5% aus. Dies w&uuml;rde, wie schon im  vergangenen Jahr niedrigere Rentenkurse und somit niedrigere Renditen f&uuml;r  Anleiheinhaber bedeuten.</p>
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		<title>Russischer Milliard&#228;r Deripaska erh&#246;ht Anteile an Hochtief</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 13:37:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der russische Milliard&#228;r Deripaska erh&#246;hte vor kurzem seine Anteile an dem Bauunternehmen Hochtief. Dazu sagte er, dass keine weiteren Zuk&#228;ufe geplant sind und dass sein Unternehmen eine Kooperation mit f&#252;hrenden Baufirmen aus Europa anstrebt. Durch diese Strategie will er sich neue M&#228;rkte &#246;ffnen und sich weiter im europ&#228;ischen Markt platzieren. Deripaska hatte erst vor kurzem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Der russische Milliard&auml;r Deripaska erh&ouml;hte vor kurzem seine Anteile an dem Bauunternehmen Hochtief. Dazu sagte er, dass keine weiteren Zuk&auml;ufe geplant sind und dass sein Unternehmen eine Kooperation mit f&uuml;hrenden Baufirmen aus Europa anstrebt. Durch diese Strategie will er sich neue M&auml;rkte &ouml;ffnen und sich weiter im europ&auml;ischen Markt platzieren. Deripaska hatte erst vor kurzem &nbsp;Anteile am Baukonzernhochtief erworben. Sein Interesse ist weiter sehr gross. Weiterhin erkl&auml;rte Hochtief, dass der Konzern dieser Partnerschaft sehr positiv begegnen wird. Hochtief will dabei gerade osteurop&auml;ische M&auml;rkte erschlie&szlig;en und neuer Umsatzquellen schaffen. Weiterhin erwartet Hochtief ein hohes Volumen im Bausegment. Auch im Hotelmarkt sind weitere gro&szlig;e Ums&auml;tze zu erwarten. Dieses sollte weiteren Auftrieb f&uuml;r dieses Unternehmen bringen. Schauen wir gespannt was die Zukunft bringt.</div>
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		<title>Fusions- und &#220;bernahmeaktivit&#228;ten treiben die Kurse</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2007 11:51:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Insgesamt deuteten die gemeldeten Unternehmenszahlen darauf hin, dass die  Gewinnschätzungen der Unternehmen für das laufende Jahr nicht zu hoch angesetzt  sind und somit die fundamentalen Bewertungen auch weiterhin als sehr attraktiv  zu werten sind.
Zusätzlich konnte der Dax von weiteren Aktivitäten im Bereich  der Fusionen und Übernahmen profitieren. Hier sorgte die geplante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt deuteten die gemeldeten Unternehmenszahlen darauf hin, dass die  Gewinnschätzungen der Unternehmen für das laufende Jahr nicht zu hoch angesetzt  sind und somit die fundamentalen Bewertungen auch weiterhin als sehr attraktiv  zu werten sind.<br />
Zusätzlich konnte der Dax von weiteren Aktivitäten im Bereich  der Fusionen und Übernahmen profitieren. Hier sorgte die geplante Übernahme des  britischen Reiseanbieters First Choice durch TUI für Aufsehen. Im Bankensektor  überraschte der geplante Zusammenschluss von Barclays und ABN Amro die  Marktteilnehmer. Interessant ist auch das Fusionsfieber in der Tabakbranche. Die  britische Imperial Tobacco möchte den Konkurrenten Altadis für 11,5 Milliarden  Euro kaufen. Altadis hingegen möchte mit Altria, der früheren Philip Morris,  lieber gemeinsam Imperial übernehmen. Wer nun wen übernimmt oder ob am Ende doch  eine Fusion dabei herauskommt, den Anlegern kann es egal sein, da die Kurse der  beteiligten Unternehmen kräftig anzogen.</p>
<p>Mit Blick auf die  Unternehmensmeldungen verwundert es kaum, dass die professionellen Anleger und  Analysten die Aussichten für die deutsche Wirtschaft im März positiver  beurteilten. So zeigte der ZEW Index Konjunkturoptimismus trotz der Unruhe an  den internationalen Märkten. Das monatliche Konjunkturbarometer des Mannheimer  Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg von 2,9 Punkten im  Februar auf 5,8 Punkte im März. Das ist der vierte Anstieg in Folge und der  höchste Stand seit acht Monaten. Der größere Optimismus basiert laut  ZEW-Präsident Franz auf der guten Auftragslage der Unternehmen. Auch die  Stimmung der Konsumenten habe sich wegen der besseren Lage am Arbeitsmarkt  aufgehellt. Im Euroraum wird das ehemalige Schlusslicht Deutschland durch die  Forscher vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) sogar schon wieder als  Wachstumslokomotive Europas gesehen. Gleichzeitig hat das Institut seine  Wachstumsprognose für Deutschland von 2,1 auf 2,8 Prozent erhöht.<br />
Bei so viel  Wachstum in Europa wundert einen die Entscheidung der EZB, den Leitzins um 0,25  Prozentpunkte auf 3,75 Prozent zu erhöhen, nicht. Eben so wenig verwunderte die  Aussage von EZB-Präsident Trichet: &#8220;Entschlossenes und rechtzeitiges Handeln  bleibt weiterhin geboten, um mittelfristig Preisstabilität zu sichern&#8221; mit der  er in der Vergangenheit weitere Zinsschritte ankündigte. </p>
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		<title>Geldanlage Verzinsung EZB erh&#246;ht Zinsen</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2005 05:41:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das zweite bewegende Thema im November war die Zinspolitik der EZB. Wie sich im  Laufe des Monats immer mehr verdichtete, hat die EZB die Zinsen um 0,25% auf  2,25% erhöht. Die Aussagen der Ratsmitglieder insbesondere von dem  EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet unterstreichen die Erwartungen der meisten  Ökonomen, dass die EZB die Zinsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das zweite bewegende Thema im November war die Zinspolitik der EZB. Wie sich im  Laufe des Monats immer mehr verdichtete, hat die EZB die Zinsen um 0,25% auf  2,25% erhöht. Die Aussagen der Ratsmitglieder insbesondere von dem  EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet unterstreichen die Erwartungen der meisten  Ökonomen, dass die EZB die Zinsen im Verlauf des nächsten Jahres bis auf 2,75%  anheben wird. Die Auswirkungen für das Wirtschaftwachstum sehen sie moderat, da  derzeit die Finanzierungskosten für die Mehrzahl der Unternehmen nicht der  ausschlaggebende Punkt für Investitionsentscheidungen sind. Vielmehr hält die  fehlende heimische Nachfrage viele Firmen von Investitionen ab. Einige Experten  schließen sogar nicht aus, dass eine Zinserhöhung den Startschuss für  zusätzliche Investitionen gibt. Zum einen weist die Entscheidung der EZB darauf  hin, dass ihrer Einschätzung nach das Wirtschaftswachstum stabil genug ist, um  die Zinserhöhung zu verkraften. Zum anderen könnten viele Unternehmen lieber  jetzt investieren um einer weiteren Erhöhung der Finanzierungskosten  zuvorzukommen.<br />
Für die europäischen Aktienmärkte stellt diese leichte  Änderung in der Zinspolitik der EZB jedoch keine Gefahr da, da die Gewinne der  Unternehmen kaum spürbar beeinflusst werden und daher die europäischen Aktien  weiterhin im internationalen Vergleich preiswert sind.</p>
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		<title>Quartalszahlen gut, Aussichten vorsichtig prognostiziert</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2005 05:36:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[An den europäischen Aktienmärkten kam es vor den Unternehmensberichten zu den  Zahlen des 3. Quartals zu einer leichten Konsolidierung. Trotz der überwiegend  guten Ergebnisse straften die Anleger jedoch einige Unternehmen wegen der  vorsichtigen Prognosen für das 4. Quartal ab. Positiv fielen die Zahlen von SAP  und Nestle auf. SAP meldete Rekordumsätze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An den europäischen Aktienmärkten kam es vor den Unternehmensberichten zu den  Zahlen des 3. Quartals zu einer leichten Konsolidierung. Trotz der überwiegend  guten Ergebnisse straften die Anleger jedoch einige Unternehmen wegen der  vorsichtigen Prognosen für das 4. Quartal ab. Positiv fielen die Zahlen von SAP  und Nestle auf. SAP meldete Rekordumsätze für das 3. Quartal und überraschte die  Analysten nicht nur bei den Umsatzzahlen. Auch der Ausbau des Marktanteils auf  ca. 60% lag über den Erwartungen. Auch Nestle konnte die Erwartungen der  Analysten übertreffen. Dies wurde nach Firmenangaben insbesondere durch die  steigende Nachfrage in den USA und Asien nach Produkten des Unternehmens, sowie  eines stärkeren US-Dollar ermöglicht. Auch der Ende Oktober veröffentlichte  ifo-Geschäftsklimaindex überraschte die Marktteilnehmer. Der  ifo-Geschäftsklimaindex wird aus einer Umfrage unter 7000 deutschen Unternehmen  ermittelt und gilt als wichtigster Frühindikator. Hatten die Volkswirte im  Durchschnitt lediglich einen Anstieg um 0,1 Punkte von 96 Punkten im Vormonat  auf 96,1 Punkte erwartet, stieg der Index auf 98,7 Punkte. Auch ihre aktuelle  Lage stuften die befragten Unternehmen spürbar günstiger ein. Zieht man in  Betracht, dass sich auch in Frankreich und Italien das Geschäftsklima stärker  als erwartet verbessert hat, scheint sich das Wachstum in Europa etwas zu  festigen. Somit sollte es nach der im Oktober erfolgten Konsolidierung im Laufe  des Novembers zu einer Jahresendrallye kommen, die sich, sofern keine unerwartet  schlechten Nachrichten kommen, bis ins Jahr 2006 fortsetzen könnte. Ein weiteres  Indiz hierfür ist, dass die Öl exportierenden Länder verstärkt die gestiegenen  Öleinnahmen für den Import von Gütern aus dem Euro-Raum verwenden. Eine  Untersuchung der Bundesbank zeigt, dass die Importe dieser Länder aus dem  Euro-Raum 32% der Gesamtimporte ausmachten und bei gestiegenen Ölpreisen sich  weiter ausgeweitet hat. Dieses so genannte Recycling von Petrodollars ist somit  ein Ausgleichsfaktor der negativen Auswirkungen gestiegener Ölpreise für die im  Euroland produzierenden Unternehmen.</p>
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		<title>Iran nimmt Atomprogramm wieder auf</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2005 05:25:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bestimmender Einflussfaktor in diesem Monat war, wie auch in den vergangenen  Monaten, der Ölpreis. Trotz gestiegener Lagerbestände bei Rohöl und bereits  verarbeiteter Produkte (Heizöl) gab es für den Ölpreis mal wieder nur eine  Richtung. Die Wiederaufnahme des iranischen Atomprogramms, Ängste vor  Terroranschlägen auf die Ölproduktion in Saudi Arabien sowie erneute  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bestimmender Einflussfaktor in diesem Monat war, wie auch in den vergangenen  Monaten, der Ölpreis. Trotz gestiegener Lagerbestände bei Rohöl und bereits  verarbeiteter Produkte (Heizöl) gab es für den Ölpreis mal wieder nur eine  Richtung. Die Wiederaufnahme des iranischen Atomprogramms, Ängste vor  Terroranschlägen auf die Ölproduktion in Saudi Arabien sowie erneute  Produktionsausfälle im Golf von Mexiko durch den jüngsten Hurrikan Katrina  treiben den Ölpreis in neue Höhen.</p>
<p>Die derzeitige Entwicklung im Iran  lässt keine sicheren Prognosen über die künftige Preisentwicklung zu. Der  Golfstaat, mit einer Förderung von rund vier Millionen Barrel täglich  zweitgrößter OPEC-Produzent, steht als Mitglied der &#8220;Achse des Bösen&#8221; schon  lange im Fokus der amerikanischen Außenpolitik. Eine Eskalation des Atomstreits  und ein damit eventuell verbundener Ausfall auch nur eines Teiles der iranischen  Ölproduktion käme einer Katastrophe für den Ölmarkt gleich. Die freien  Förderkapazitäten von schätzungsweise 1 bis 1,5 Millionen Barrel am Tag könnten  einen solchen Ausfall nicht kompensieren. Eine Entspannung kann jedoch durch die  von europäischer Seite geführten Verhandlungen erreicht werden. Die diesmal  geschlossen auftretende internationale Gemeinschaft sollte genug Druck auf den  Iran ausüben können, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu finden. Trotzdem  treibt die Ungewissheit weiter den Ölpreis. In diesem Zusammenhang ist auch die  Angst vor Anschlägen auf die Ölproduktion in Saudi Arabien zu sehen. Die  genannten freien Förderkapazitäten liegen zum größten Teil in Saudi Arabien.  Saudi Arabien ist das einzige Mitglied der OPEC-Produzenten mit freien  Förderkapazitäten. Anschläge auf die Infrastruktur bedeuten daher nicht nur,  dass die derzeitige Exportquote sinken würde, sondern verhindern auch eventuelle  notwendige Ausweitungen der Förderquote.</p>
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