Dieser Abstand dürfte sich durch die angekündigten Aktienrückkaufprogramme noch vergrößern. Aufgrund der hohen Cash-Bestände der Unternehmen gaben eine Vielzahl der Dax-Unternehmen, wie die Münchner Rück, Adidas, BASF, Daimler, Siemens und Thyssen-Krupp diese Maßnahme bekannt. Beliebt sind die Programme bei Aktionären aus mehreren Gründen. Da die eigenen Aktien im Bestand des Unternehmens nicht am Gewinn beteiligt sind erhöht sich so der Gewinn für die Aktionäre. Des Weiteren zeigt eine Studie der Berliner Humboldt-Universität, in der mehr als 1000 Rückkaufsprogramme in Deutschland untersucht wurden, dass sich diese Programme positiv auf die Kurse der Unternehmen auswirkten. Im Schnitt stiegen die Kurse der Unternehmen im Anschluss an die Ankündigung um 6,2 Prozent. Alleine für die Jahre 2007 und 2008 haben die Dax-Konzerne Aktienrückkaufprogramme im Gesamtvolumen von 33,3 Milliarden Euro angekündigt, wovon bisher nur ein geringer Teil durchgeführt wurde. Im Vergleich: In den gesamten sieben Jahren zuvor waren es insgesamt nur 36,4 Milliarden Euro. Die Konzerne signalisieren durch den Rückkauf Vertrauen in ihr Geschäft. 


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