Die wiederholt robusten Konjunkturdaten aus dem Euroraum sorgten dafür, dass die langfristigen Anleihen so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr rentierten. So erbrachte zum Beispiel ein Investment in die 10-jährige Bundesanleihe in der Spitze rund 4,7%, und die Kurse der europäischen Rentenpapiere sanken von Tag zu Tag. Für etwas Entspannung an den Rentenmärkten sorgten gegen Ende des Monats die Konjunkturindikatoren. So ging der von Experten viel beachtete ZEW-Index im Juni leicht zurück. Trotzdem geht eine deutliche Mehrheit der Analysten laut den jüngsten Zahlen des ZEW-Forschungsinstituts von einer unveränderten Entwicklung der Konjunktur aus. "Die Lagebeurteilung ist nach wie vor hervorragend, aber die konjunkturelle Dynamik wird sich nach Ansicht der Experten nicht weiter beschleunigen. Insgesamt zeugen Lage- und Erwartungskomponenten jedoch von guten konjunkturellen Perspektiven", erklärte ZEW-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz. Die Konjunktureinschätzungen der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute werden dagegen noch immer nach oben korrigiert. So erhöhte das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum (BIP) von 2,8 auf 3,2 Prozent für dieses Jahr. Im kommenden Jahr erwartet das Institut 2,7 Prozent. Der monatlich unter rund 7.000 Unternehmen erhobene Ifo-Geschäftsklimaindex gab ebenfalls leicht nach.


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