Der gute Start in die Berichtsaison in den USA und in Europa dürfte sich im August fortsetzen. In dem derzeit immer noch sehr pessimistischen Umfeld dürften die ein oder andere negative Nachricht dafür sorgen, dass die Schwankungsbreite an den Märkten weiterhin hoch bleibt. Da sowohl in den USA als auch in Europa weiterhin Urlaubszeit ist, fehlen gerade bei schlechten Zahlen nicht wenige Marktteilnehmer auf der Kaufseite. Diese sollten allerdings in der zweiten Monatshälfte sukzessive zurückkehren wodurch sich die Volatilität verringern dürfte. Der anhaltende Pessimismus der Marktteilnehmer sollte sich ebenfalls im Verlauf des Monats legen und insgesamt für eine positive Entwicklung der Börsen in Europa und den USA sorgen. In den Emerging Markets sind viele Aktien trotz der jüngsten Kursrückgänge fundamental als teuer anzusehen. Dies gilt insbesondere im Vergleich mit den preiswerten Standartwerten. Unter Berücksichtigung des anhaltenden Inflationsdrucks und der Wechselkursrisiken sollten europäische Anleger weiterhin Anlagen mit kurzen Restlaufzeiten in Euro bevorzugen. Trotz der Risikoprämien einiger internationaler Anleihen überwiegen hier weiterhin die Risiken.


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