Der deutsche Aktienindex DAX hat sich seit der Ankündigung der Neuwahlen besser als der amerikanische Markt entwickelt. Auch die anderen europäischen Börsenplätze konnten den seit Mai andauernden Aufwärtstrend fortsetzen. Der rückläufige Euro beflügelt Exportunternehmen. Der Anstieg der Ölpreise an den Terminmärkten ließ Erdölkonzerne neue Höhen erklimmen. Europäische Aktien scheinen mit Blick auf Dividendenrendite und Kurs-Gewinn-Verhältnis gegenüber Anleihen sehr attraktiv. Die geringen Renditen in der Eurozone sind eine gute Unterstützung für steigende Aktienkurse. Einzig die volkswirtschaftlichen Aussichten für 2005 scheinen sich mehr und mehr einzutrüben. Trotz der eingetrübten Wachstumsdynamik zeigen sich deutsche Unternehmen verhalten optimistisch.
Die neuesten Daten des Münchener Ifo-Geschäftsklimaindex deuten eine Verbesserung der Stimmung deutscher Unternehmer an. Nach einer viermonatigen Eintrübung hellt der schwächere Euro die Exportaussichten auf. Gleichzeitig versprechen sich die Unternehmer Reformen und Aufschwungsignale von der bevorstehenden Neuwahl in Deutschland.


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