Mrz
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Im letzten Quartal 2004 war die Wirtschaft in Deutschland überraschend um 0,2 Prozent geschrumpft. Dennoch sieht die OECD Deutschland am Anfang eines Aufschwungs. Grundlage für den Optimismus sind die Bestellungen von Investitionsgütern durch deutsche Unternehmen. Auf Jahressicht sind die Inlandsbestellungen um sechs Prozent gestiegen. Die sich füllenden Orderbücher bei den Investitionsgüterherstellern stehen für wirtschaftlichen Optimismus deutscher Unternehmen. Nur wer steigende Umsätze und gute Perspektiven sieht, investiert in neue Maschinen. Die OECD prognostiziert für Deutschland ein Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal von 0,5 Prozent.
Der Bezahlsender Premiere geht an die Börse. Durch den Börsengang können die Verbindlichkeiten des Unternehmens zurückgeführt werden. Zuvor hat das Biotechnologienunternehmen Paion ein solides Börsendebüt gegeben. Paion finanziert mit dem Emissionserlös künftige Studien. Der Zementhersteller Heidelberger Zement führt eine Kapitalerhöhung durch. Die Aktienemission dient der Stärkung der Eigenkapitalquote. Die deutschen Versicherer platzieren ein großes Paket des Industriegüterkonzerns MAN, was reißenden Absatz bei institutionellen Anlegern findet. Mit dem Verkauf der bedeutenden Beteiligung reduzieren die Versicherer sogenannte Klumpenrisiken in ihren Aktienportfolios. Kurzum: Am deutschen Kapitalmarkt ist einiges los. Anfang 2005 erfüllt der Aktienmarkt seine Rolle als Eigenkapitalgeber für die deutsche Volkswirtschaft.
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