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Westdeutsche planen größere Anschaffungen gut
September 3, 2004 | Leave a Comment
Ohne konsumfreudige Bundesbürger bleibt die konjunkturelle Entwicklung von Europas größter Volkswirtschaft von der Weltwirtschaft überproportional abhängig.
Der Konsumklima-Index der GfK für Deutschland ist im August leicht zurückgegangen. Besonders in den ostdeutschen Bundesländern hat sich die Stimmung im Zuge der Arbeitsmarktreformen verschlechtert. Die Einkommenserwartungen haben sich hingegen in Westdeutschland nicht verändert. Auch bei der Bereitschaft, langlebige Konsumgüter zu kaufen, zeigt sich eine Zweiteilung Deutschlands. Trotz gestiegenem Ölpreis und Sozialreformen planen Westdeutsche größere Anschaffungen als in den Vormonaten.
In Großbritannien brummt die Binnennachfrage und der Export stagniert. Ein Spiegelbild der Euro-Zone, wo die Exporte laufen und die Binnennachfrage mit Ausnahme von Frankreich lahmt. Gegenüber dem ersten Quartal ist die Volkswirtschaft der Briten um 0,9 Prozent gewachsen. Die Mitglieder der Euro-Zone können lediglich mit Raten von rund 0,5 Prozent aufwarten. Der starke Konsum der Inselwirtschaft und ein boomender Wohnimmobilienmarkt sollte die britische Notenbank zu weiteren Zinsanhebungen veranlassen.
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