Einen weiterhin robusten Aufschwung sehen auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute. In ihrem im Oktober vorgelegten Herbstgutachten kommen sie zu dem Ergebnis, dass der Aufschwung trotz der Finanzmarktturbulenzen weiter anhält. Deutschlands Wirtschaft soll 2007 um 2,6 Prozent wachsen und das Wirtschaftswachstum 2008 um 2,2 Prozent. Damit haben die Institute ihre Prognose für das laufende Jahr um 0,2 Prozent angehoben. Die Prognose für das Wirtschaftswachstum 2008 scheint derzeit sehr verhalten, da der dämpfende Effekt der Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn 2007 durch die weiter steigende Beschäftigung und die sinkende Arbeitslosigkeit mittlerweile kompensiert ist. Da die Löhne nun nach mehreren Jahren der Zurückhaltung stärker steigen, kann in 2008 der Inlandskonsum zur weiteren Triebfeder für das Wachstum werden. Dies sollte den ohnehin schon gut verdienenden europäischen Unternehmen weitere Kraft geben und die Auswirkungen des starken Euros enorm abschwächen. Dieser Meinung scheinen auch die deutschen Unternehmen zu sein.


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