Nach einem positiven Start ins zweite Halbjahr und einem neuen Allzeithoch des Dow Jones mit über 14.000 Punkten wurden auch in den USA die Anleger nervös. Die Nachricht, dass zwei Hedgefonds der US-Investmentbank Bear Stearns nahezu wertlos seien, schickte Schockwellen durch die Finanzmärkte und sorgte nach einem positiven Rekord eines Allzeithochs für einen ebenfalls neuen Rekord, allerdings für einen negativen. Der Dow Jones brach zeitweise um mehr als 400 Punkte ein und markierte damit seinen siebtschlechtesten Handelstag in seiner mehr als hundertjährigen Geschichte. Zusätzlich zu der weiterhin vorhandenen Inflationsangst schürte die Nachricht erneut die Angst, dass die bestehende Subprimekrise auf dem Immobilienmarkt auf andere Sektoren der Wirtschaft übergreifen könnte. Daran konnte im Verlauf des Monats auch die angelaufene Berichtssaison nichts ändern. Dabei sind die bisher gemeldeten Ergebnisse alles andere als schlecht. Zwar zeigten die US-Autohersteller Ford und General Motors erneut erhebliche Schwächen, die auch die pessimistischsten Prognosen unterboten, diese wurden allerdings von einer Vielzahl von positiven Ergebnissen begleitet.


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