Für besonderes Aufsehen sorgte die deutliche Korrektur des US-Bruttoinlandsproduktes für das zweite Quartal. Wurde aufgrund der ersten Schätzung ein Wachstum von 1,9 Prozent gemeldet, stellte man Ende August fest, dass die US-Wirtschaft um sage und schreibe 3,3 Prozent gewachsen ist. Diese deutliche Korrektur zeigt zwar, dass die größte Wirtschaftsmacht offensichtlich mal wieder Schwierigkeiten hat, statistische Daten zu erheben, aber bei diesem Wachstum kann man nun wirklich nicht von Rezession reden. Aber auch hier sehen einige Analysten lieber das Haar in der Suppe anstatt auch mal eine positive Nachricht zu erkennen. Der starke Anstieg des BIP sei maßgeblich auf die Steuergeschenke der US-Regierung an die Privathaushalte zurück zu führen. Dem widerspricht allerdings das die starke Anhebung des Anteils der Exporte maßgeblich zur Erhöhung des Gesamtwertes geführt hat. Insgesamt deuten die Frühindikatoren darauf hin, dass die USA trotz Finanzmarktkrise und Hauskrise um eine Rezession herum kommt.


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