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Auswirkung auf US Wirtschaftswachstum moderat
Oktober 26, 2005 | Leave a Comment
Noch in die Aufnahme der Schäden, verursacht durch den Hurrikan Katrina, nahm ein weiterer Hurrikan Kurs auf die Golfregion. Hurrikan Rita zeigte sich zeitweise noch stärker als Katrina und trieb den Ölpreis wieder nach oben. Erleichterung zeigte sich, als Hurrikan Rita die für die US-Amerikanische Ölproduktion wichtige Region um Houston, Texas verfehlte und die verursachten Schäden weit geringer waren als zuerst befürchtet. Zwar wurden die Raffinerien in der Region geschlossen, was zu weiteren Engpässen in der Benzinversorgung führte. Weitere Schäden an den Produktionsanlagen sind aber weitgehend ausgeblieben, so dass die Produktion kurzfristig wieder aufgenommen werden kann und sich die Benzinversorgung in den USA Anfang Oktober normalisieren sollte.
Da die Hurrikan-Saison noch andauert wird der Ölpreis auch im Oktober nervös reagieren, sobald weitere Ausfälle in der Produktion möglich sind. Bisher schätzen US Regierungsoffizielle die Auswirkungen auf das US Wirtschaftswachstum mit einem Verlust von 0,5% Wachstum für dieses Jahr ein. Mit Blick auf die notwendigen Aufbaumaßnahmen gehen die Erwartungen aber bereits für 2006 von einem stärkeren Wachstum als bisher aus, da die Regierung ein umfangreiches Aufbauprogramm zugesagt hat. Dies wird zwar zu Lasten des US Haushaltsdefizits gehen, wird aber von den internationalen Anlegern positiv honoriert, da die Erhöhung des Defizits sich positiv auf die US-Wirtschaft auswirkt. Dies und die Erleichterung über die verhältnismäßig geringen Schäden durch Hurrikan Rita führten Ende September zu einem stärkeren US Dollar gegenüber dem Euro.
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