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Auswirkung der Stürme auf US-Wirtschaftswachstum moderat
November 26, 2005 | Leave a Comment
Nachdem klar wurde, dass Wirbelsturm Wilma die Ölförderung im Golf von Mexiko nicht treffen würde, spiegelten die US Indizes die Erleichterung der Marktteilnehmer wieder und honorierten den leichter notierenden Ölpreis. Zusätzlichen Druck auf den Ölpreis konnte man während des gesamten Oktober feststellen, nachdem die wöchentlichen Berichte über die US Lagerbestände zeigten, dass die Produktion schneller als erwartet wieder aufgenommen werden konnte. Trotz der rückläufigen Notierungen des Rohstoffs ist der Benzinpreis in den USA seit Jahresanfang um ca. 60% gestiegen. Hierdurch steigt, wie auch in Europa, die Inflationsgefahr weiter an. Ein weiterer Gefahrenfaktor sind die kräftig gestiegenen Erzeugerpreise. Die US-Wirtschaftdaten im Oktober zeigten, dass die zuerst erwarteten Wachstumseinbußen durch die Wiederaufbaumaßnahmen nahezu ausgeglichen werden. Da also vorerst von einem stabilen Wachstum ausgegangen werden kann, gibt es keinen Grund für die FED von der bisherigen Zinsstrategie abzuweichen. Mit Blick auf die wachsenden Inflationsgefahren ist eine Ausweitung des Zielkorridors auf einen Leitzins von 4,75% bis 5,25% eher wahrscheinlich.
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