Weniger optimistisch zeigt sich die US-Notenbank FED, die ihre Wachstumsprognose für die USA senkte. Die Erwartung für die größte Volkswirtschaft der Welt liege nun bei 1,3 bis 2 Prozent. Grund für die Reduzierung seien die anhaltenden Probleme auf dem US-Wohnimmobilienmarkt und die Kreditkrise. Insgesamt deuten die Äußerungen der FED darauf hin, dass sie bereit ist eine höhere Inflation in Kauf zu nehmen, um eine Rezession in den USA zu vermeiden. Die FED muss, anders als die EZB, zusätzlich zum Kampf gegen die Inflation ihren Beitrag zum Wirtschaftswachstum und zur Stabilität der Finanzmärkte leisten. Als weiteres Ziel muss sie sich um eine möglichst hohe Beschäftigung kümmern. Mehrheitlich werteten Analysten die Aussagen der Notenbank als Anzeichen, dass der Leitzins weiter gesenkt werden könnte. 


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