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Geldanlage US Zinsen steigen an
April 2, 2005 | Leave a Comment
Das Dow Jones Mitglied AIG hat schon zahlreiche Spitzenmanager und den Unternehmensgründer entlassen. Investoren beginnen langsam zu zweifeln, ob die exorbitanten Gewinne der Vorquartale nicht auf Scheingeschäfte mit Rückversicherern beruhen. AIG wird in den US-Medien mittlerweile in einem Atemzug mit Enron oder Worldcom genannt.
Die US-amerikanische Notenbank hat wie erwartet Mitte März den Leitzins um 0,25 Prozent auf 2,75% angehoben. Dazu bekräftigte die mächtigste Notenbank der Welt ihre Haltung einer maßvollen Geldpolitik für die kommenden Wochen. Marktteilnehmer rechnen grundsätzlich mit weiter anziehenden US-Zinsen. Mittlerweile nimmt auch die Fraktion der Volkswirte zu, die aggressivere Zinserhöhungsschritte in den anstehenden Sommermonaten sieht. Sollten die Kapitalmarktrenditen schneller als im augenblicklichen Marktumfeld steigen, könnte dies zu negativen Reaktionen an den US-Aktienmärkten führen. Besonders aufmerksam werden die Finanzmarktakteure im April und Mai die Erzeuger- und Verbraucherpreise studieren. Sollte der exorbitante Ölpreisanstieg zu steigenden Verbraucherpreisen führen, könnte die US-amerikanische Notenbank in größeren Schritten von 0,5 Prozent die Zinsen anheben, um Inflationsrisiken vorzubeugen.
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