Aug
24
Gute US Konjunkturdaten stützen Dollar
August 24, 2005 | Leave a Comment
Über den Analystenerwartungen ausgefallene US-Konjunkturdaten haben im Juli den US-Dollar gestützt. Das US Verbrauchervertrauen stieg Anfang Juli laut dem Index der Universität Michigan gegen die Erwartungen der Analysten. Ebenfalls überraschten der Index der Einkaufsmanager aus den US Dienstleistungsunternehmen (ISM) und die trotz steigendem Ölpreis stabilen Erzeugerpreise. Gerade das Verbrauchervertrauen ist für die US Amerikanische Wirtschaft sehr wichtig, da ca. 2/3 des Bruttoinlandsproduktes aus dem privaten Verbrauch kommt. Der Anstieg des Verbrauchervertrauens lässt sich mit der auf 5% gesunkenen Arbeitslosenquote und den gestiegenen Stundenlöhnen erklären. Das Ende Juli der Verbrauchervertrauensindex des Conference Boards unter den Erwartungen lag, wird auf den gestiegenen Benzinpreis in den USA zurückgeführt. Die Mehrzahl der Analysten ist jedoch der Meinung das hieraus keine Konsumzurückhaltung resultieren wird. Der gestiegene Einkaufsmanagerindex zeigt das auch die Unternehmen mehr einkaufen und eine Steigerung des Geschäfts erwarten. Die, trotz des hohen Ölpreises, unter den Erwartungen gestiegenen Erzeugerpreise rundeten das Gesamtbild ab. Die US Konjunktur zeigt sich anhaltend robust. Auch die vorgelegten Quartalsberichte von den US Firmen konnten zumeist überzeugen. Apple, AMD und IBM konnten die Analystenerwartungen sogar übertreffen. Intel war zwar gut, aber nicht gut genug. Die Anleger reagierten schnell und Intel wurde zeitweise 5% niedriger gehandelt. Die genaue Interpretation der Daten zeigt, das die Euphorie der Anleger nicht überhand genommen hat.
Hewlett-Packard hingegen will weltweit ca. 14.500 Arbeitsplätze abbauen, was zu der Befürchtung führt das die Ertragslage des Unternehmens sich später als erwartet verbessert. Im ganzen konnten Technologiewerte von den berichteten Zahlen profitieren.
Benutzer, die diese Seite fanden, suchten auch nach:
- No search results for this post yet...