Um diesen unsicheren und unsoliden Zustand bezüglich ihrer Geschäftstransaktionen zu beenden verkaufte sich die WaMu an JP Morgan. JP Morgen kommt damit bei ihrem Ziel, das breite Privatkundengeschäft zu verstärken, weiter. Die Kosten der Transaktion werden mit 1,5 Mrd. US-Dollar angegeben. Ein Kaufpreis, der auch zu verkraften ist, falls die Strategie von JP Morgan nicht aufgehen sollte. Finanzexperten bewerteten diesen Schritt von JP Morgan überaus positiv, da sich die Bank durch den Deal eine gigantische Einlagenbasis sichert und gleichzeitig das Hypothekenportfolio auf eine realistische Bewertung korrigiert wird. Gleichzeitig loben die Analysten diese Transaktion, weil JP Morgan aktionärsfreundlich expandiert und ihre Präsenz in den attraktiven Regionen wie Kalifornien und Florida verstärkt. Besonders positiv ist diese Transaktion für die vielen Kleinanleger der Washington Mutual. JP Morgan übernimmt das gesamte Filialgeschäft und damit auch die Einlagen. Der Kundenbetrieb geht wie gewohnt weiter. Auch für den US-Einlagensicherungsfonds ist die gefundene Lösung extrem wichtig, da dieser nun nicht in Anspruch genommen wird. Der Fonds sichert Privateinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 US-Dollar und Pensionskonten bis zu 250.000 US-Dollar.


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