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Konsolidierung am US-Bankenmarkt setzt sich fort
Oktober 7, 2008 | Leave a Comment
Alle Augen waren im September auf die Geschehnisse in den USA gerichtet. Erst schockte die Investmentbank Lehman Brothers mit der Nachricht der Insolvenz, nachdem Verhandlungen über einen Kauf des Instituts durch andere Banken fehlschlugen. Dann übernahm die Bank of Amerika die Investmentbank Merrill Lynch für rund 50 Milliarden US-Dollar, um eine Insolvenz zu vermeiden. Die größte amerikanische Versicherung AIG verunsicherte die internationalen Anleger zusätzlich mit der Bekanntgabe einer drohenden Illiquidität. Diese konnte jedoch durch eine ausreichende Kreditvergabe der amerikanischen Notenbank abgewendet werden. Kurz darauf drohte der wichtigsten US-Bausparkasse das Aus. Seit dem 15. September hatten die Kunden der Washington Mutual (WaMu) über 16,7 Milliarden US-Dollar abgezogen und dafür gesorgt, dass die WaMu nicht mehr über ausreichend Liquidität verfügte um ihren Verpflichtungen nachzukommen.
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