Die Währungen in den osteuropäischen Staaten und Lateinamerikas haben im März an Wert verloren. Gleichzeitig kam es zu Kursverlusten an den Anleihemärkten dieser Emerging Markets. Einzig die südostasiatischen Finanzmärkte konnten sich gegen die Tendenz behaupten. Die fallenden Notierungen der Bondkurse und Währungen der Emerging Markets sind eine Reaktion auf das gestiegene Kapitalmarktrenditeniveau in den USA und der Eurozone. Höhere Zinsen in den Industrieländern schmälern die Attraktivität von Rentenanlagen in den Schwellenländern, die mit einem höheren Risiko behaftet sind. Die türkische Lira wertete zum Beispiel gegenüber dem Dollar ungefähr um 6 Prozent ab. Der mexikanische Peso und der brasilianische Real verloren zwischen 3 und 4 Prozent zur Leitwährung US-Dollar. In Osteuropa zeigten der polnische Zloty und die slowakische Krone Abschläge von rund 5 Prozent.

Der Ölpreis und die gestiegenen Kapitalmarktzinsen sollten auch im April die Richtung an den globalen Finanzmärkten vorgeben. Interessant für die Assetklasse Aktie scheint, dass kein übertriebener Optimismus vorherrscht. Außerdem sind US-Aktien in globalen Portfolios untergewichtet. Insgesamt sind Aktien im Vergleich zu Renten günstiger bewertet.


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