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US-amerikanisches Außenhandelsdefizit im letzten Quartal 2002 stärker als erwartet
Februar 3, 2003 | Comments Off
Die internationalen Finanzmärkte beurteilen die kurzfristige Entwicklung der Weltwirtschaft als wenig rosig. Der immer wahrscheinlicher werdende Konflikt mit dem Irak und die Regierungskrise in Venezuela haben den Ölpreis steigen und den Dollar gegenüber dem Euro und Yen fallen lassen. Seitens der Wirtschaftsdaten haben die US-Börsen in den letzten Tagen vor allem auf den unerwartet starken Anstieg des US-Außenhandelsdefizits im letzten Quartal 2002 reagiert. Mahnende Worte von Analysten über die Stärke des erwarteten Aufschwungs in Amerika werden lauter. Doch ein Blick auf die amerikanischen Wirtschaftsdaten deutet ein Wachstum von rund drei Prozent auf Jahresbasis in 2003 an. Angesichts der niedrigen Zinsen haben US-Verbraucher mehr Hypothekenkredite in Anspruch genommen und mehr auf Kredit gekauft. Die US-Baubeginne sind auf den höchsten Stand seit 1986 gestiegen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sind zurückgegangen und zumindest das verarbeitende Gewerbe dürfte expandieren (positiver Einkaufsmanagerindex). Eine Zunahme der Investitionen seitens der Unternehmen im Laufe des Jahres wird zunehmend wahrscheinlicher. Die expansive Geldpolitik und Steuererleichterungen sollten Unternehmen dazu anregen, in neue Maschinen zu investieren.
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