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US-Arbeitsmarkt folgt nicht konjunktureller Erholung
April 4, 2004 | Leave a Comment
In den USA hat der Aufschwung noch nicht den von Ökonomen gewünschten Einfluss auf die Arbeitsmarktstatistik gezeigt (payroll-data). Solange der Arbeitsmarkt nicht als Basis für einen breiten Aufschwung dient, wird die amerikanische Notenbank nicht die Zinsen anheben. Die Rendite für 10jährige Anleihen liegt bei ungefähr 3,9 Prozent. Vor einem Jahr haben die amerikanischen Bonds (Anleihen) auf gleichem Niveau notiert. In den letzten Quartalen ist die US-Wirtschaft kräftig gewachsen. Die Inflation ist gering und die Arbeitsmarktstatistik zeigt noch keine Erholung bei der Beschäftigung. Dies widerspricht der volkswirtschaftlichen Lehrbuchmeinung eines Konjunkturzyklus. Eigentlich müsste die Arbeitsmarktstatistik im Aufschwung eine Verbesserung anzeigen und die Inflation ansteigen. Als Folge sollten die Zinsen steigen. Dies alles tritt aber noch nicht ein. Wirtschaftsdaten deuten darauf hin, dass die Globalisierung und weltweite Überkapazitäten einen Konjunkturaufschwung nach Lehrbuchmuster verhindern.
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