So publizierte der Automobilkonzern Ford seine zweite Gewinnwarnung dieses Jahr. Auch der Speicherchiphersteller Micron Technologies und der weltgrößte Mischkonzern General Electric schlugen moderate Töne an. Der Sportartikelproduzent Nike konnte positiv überraschen. Der Turnschuhhersteller konnte seinen Gewinn im laufenden Kalenderjahr um 15 Prozent auf 350 Millionen Dollar steigern. Der Umsatz zog um 7 Prozent auf 3,4 Mrd. Dollar an. Das Wachstum kommt aus Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum. Wenn Gewinne schneller steigen als Umsätze, dann klingt das wie Musik in den Ohren für Börsianer.
An den US-Bondmärkten kam es im Juni nach einem Anstieg der Renditen im zehnjährigen Bereich erneut zu Rückgängen und damit Kursgewinnen. Zwar gehen Händler und Investoren von einer Fortführung des geldpolitischen Kurses der Federal Reserve Bank (FED) aus: Die Leitzinsen sollten in Schritten von 25 Basispunkten (0,25 Prozent) angehoben werden. Doch sehen Bondinvestoren das Ende des Anhebungszykluses nahen. Das mögliche Ende in den nächsten 12 Monaten der Zinserhöhungen führte zu einer Bondmarktrallye.
Grundsätzlich bestätigen die Konjunkturdaten eine sich abschwächende Dynamik in den USA und schwaches Wachstum in Europa und Japan.


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