Auch in den USA zeigt das Rettungsprogramm der Regierung Wirkung und sorgte für eine Stabilisierung der Märkte. Die laufende Berichtssaison der US Unternehmen zeigte ein ähnliches Bild wie in Europa. Wenig überraschend machten die US Autobauer erneut Verlust und im Finanzsektor fielen die Zahlen wie erwartet aus. Positive Zahlen gab es jedoch auch aus den verschiedensten Branchen. So konnte der Mobilfunkanbieter AT&T seinen Absatz deutlich steigern und Apple verdiente satte 26% mehr dank des starken Absatzes des iPhone. Bei McDonalds ging der weltweite Umsatz um 7,1% nach oben und der Gewinn konnte die Erwartungen schlagen. Der Mischkonzern Johnson& Johnson konnte dank der starken Absatzentwicklung im Auslandsgeschäft deutlich die Erwartungen der Analysten übertreffen. Positiv waren auch die Zahlen von Coca-Cola und dem Chiphersteller Intel. Der weltweit größte Konsumgüterkonzern Procter & Gamble steigerte im turbulent abgelaufenen Quartal sogar seinen Gewinn und Umsatz. Der Gewinnanstieg von 12% zeigt, dass sich die Verunsicherung der Konsumenten nicht auf das Kaufverhalten für Dinge des täglichen Bedarfs niedergeschlagen hat. Die wohl bemerkenswerteste Zahl lieferte jedoch der Ölgigant Exxon-Mobil. 14.830.000.000 US$ Gewinn machte Exxon-Mobil im dritten Quartal und steigerte den im zweiten Quartal erreichten Quartalsgewinn deutlich. Nie zuvor hat ein US Unternehmen in einem Dreimonatszeitraum derart hohe Gewinne erzielt. Die bisherigen Zahlen geben sicherlich keinen Anlass in Euphorie zu fallen, allerdings zeigen sie deutlich, dass nicht alle Unternehmen Probleme im Absatz haben.

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