Auch der US-amerikanische Notenbankpräsident hat ein optimistisches Bild der Konjunktur gezeichnet. Die US-Wirtschaft sollte in 2004 und 2005 um mehr als 4 Prozent wachsen können. Risiken für die Weltwirtschaft sind das Haushaltsdefizit und das Leistungsbilanzdefizit. Amerika konsumiert mehr als es selber produziert. Das geht so lange gut, so lange Kapital in die dynamischste Volkswirtschaft der Welt fließt. Die hohe Produktivität und das Wirtschaftswachstum haben in den letzten 10 bis 15 Jahren internationale Anleger und Unternehmen in die USA investieren lassen. Wir halten es für unwahrscheinlich, dass die US-amerikanische Dynamik in den nächsten Jahren nachlassen könnte. Diese These schließt Konjunkturzyklen nicht aus. Sie besagt lediglich, dass die USA auch in den nächsten Jahren einen signifikanten Beitrag zum Wachstum der Weltwirtschaft beitragen werden.


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