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Wall Street meldet Fusionen
Februar 2, 2005 | Leave a Comment
In den USA ist ein Übernahmefieber entbrannt. Im Dezember letzten Jahres und Januar 2005 wurden an der Wall Street zahlreiche Unternehmenszusammenschlüsse gemeldet. Marktbeobachter rechnen mit weiteren Fusionen im Laufe des Jahres. In der Mobilfunkbranche hat es in den letzten Monaten alleine drei Zusammenschlüsse gegeben. Die Fusionen waren so volumenstark, dass nach Umsatzzahlen neue Ranglisten auf dem US-Markt entstanden sind. Die Transaktionsvolumina lagen bei bis zu 41 Mrd. US-Dollar (Cingular und AT&T Wireless). In den kommenden Monaten erwarten Analysten Zusammenschlüsse in den Branchen Medizintechnik (Johnson & Johnson und Guidant), Banken (Wells Fargo und Barclays), Technologie (Oracle und Peoplesoft) und Pharma. Die Gründe für die Fusionsbereitschaft sind einfach genannt: Seit Frühjahr 2003 steigen die Aktienmärkte wieder an. Die Aktienpreise oder Marktkapitalisierungen von Unternehmen spielen eine wichtige Rolle bei Übernahmen oder Zusammenschlüssen, weil meist ein großer Teil der Transaktion mit Aktien bezahlt wird. Aktien sind eine Akquisitionswährung. Nach den Restrukturierungen, bilanziellen Bereinigungen und guter konjunktureller Entwicklung in 2004 sind die Kassen der Unternehmen gefüllt. Fusionen sind meist Investitionen in neue Marktanteile oder aussichtsreiche Geschäftsfelder mit Gewinnaussichten. Bis dato haben Börsianer die Zusammenschlüsse in der Mobilfunkbranche honoriert. Meist steigen die Kurse der Zielgesellschaften (zu übernehmendes Unternehmen) und die bietende Gesellschaft gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit nach. Insgesamt sollten Mergers and Acquisitions positiv für den Aktienmarkt sein.
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