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Zinswende in USA vollzogen
Juli 1, 2004 | Leave a Comment
Der US-amerikanische Notenbankpräsident Alan Greenspan hat in einer Anhörung des Bankenausschusses die Märkte im Vorfeld der Zinsanhebung beruhigt. Die Zinserhöhung komme, so der Hüter über den US-Dollar, doch in gemäßigten Schritten. Die Angst vor rasant steigenden Zentralbankzinsen hatte die Aktien- und Zinsmärkte verunsichert. Gründe für Spekulationen einer beschleunigten Zinswende waren die sich in den letzten Monaten verstetigenden positiven Konjunkturdaten und die daraus resultierende Furcht vor steigenden Inflationszahlen. Steigt das Preisniveau zu schnell, könnte die US-Notenbank gezwungen sein, die Zentralbankzinsen schneller anzuheben als von den Kapitalmarktteilnehmern angenommen.
Die höheren Zentralbankzinsen sollten die Bankzinsen für Verbraucher und Unternehmen steigen lassen und damit die gesamtwirtschaftliche Nachfrage dämpfen. Eine geringere Nachfrage nach Gütern und Maschinen sollte schließlich das Preisniveau drücken. Jüngste Inflationszahlen stützen die Aussagen des Notenbankchefs. Zwar steigt die Inflation, rechnet man den Ölpreisanstieg raus und schaut sich die Inflationsentwicklung gegenüber dem Vormonat an, so zeigen die Daten jedoch ein vertretbares Preisniveau
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