Die aktuellen Konjunkturerwartungen werden von der Angst vor einem Irak-Krieg beeinflusst (Anstieg des Ölpreises) und setzten ein großes Fragezeichen vor jedes Anzeichen (volkswirtschaftliche Frühindikatoren) einer Konjunkturerholung. Tatsächlich sieht die Datenlage der letzten Woche gar nicht so schlecht aus (leicht besserer Ifo-Index, ZEW-Konjunkturindikator). Europäische Wirtschaftsindikatoren legen nahe, dass die Wirtschaft in Euroland in den ersten zwei Quartalen 2003 auf der Stelle treten wird. Das ist eine gute Nachricht für die Märkte, weil ein Abschwung damit unwahrscheinlicher wird. Börsianer und Ökonomen haben Ende 2002 mit negativen Wachstumsraten in den ersten beiden Quartalen 2003 gerechnet. An der Börse sollte in den kommenden Wochen ein schwacher Aufschwung der Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte 2003 gehandelt werden und die Kurse im DAX ansteigen lassen.


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