Das zweite bewegende Thema im November war die Zinspolitik der EZB. Wie sich im Laufe des Monats immer mehr verdichtete, hat die EZB die Zinsen um 0,25% auf 2,25% erhöht. Die Aussagen der Ratsmitglieder insbesondere von dem EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet unterstreichen die Erwartungen der meisten Ökonomen, dass die EZB die Zinsen im Verlauf des nächsten Jahres bis auf 2,75% anheben wird. Die Auswirkungen für das Wirtschaftwachstum sehen sie moderat, da derzeit die Finanzierungskosten für die Mehrzahl der Unternehmen nicht der ausschlaggebende Punkt für Investitionsentscheidungen sind. Vielmehr hält die fehlende heimische Nachfrage viele Firmen von Investitionen ab. Einige Experten schließen sogar nicht aus, dass eine Zinserhöhung den Startschuss für zusätzliche Investitionen gibt. Zum einen weist die Entscheidung der EZB darauf hin, dass ihrer Einschätzung nach das Wirtschaftswachstum stabil genug ist, um die Zinserhöhung zu verkraften. Zum anderen könnten viele Unternehmen lieber jetzt investieren um einer weiteren Erhöhung der Finanzierungskosten zuvorzukommen.
Für die europäischen Aktienmärkte stellt diese leichte Änderung in der Zinspolitik der EZB jedoch keine Gefahr da, da die Gewinne der Unternehmen kaum spürbar beeinflusst werden und daher die europäischen Aktien weiterhin im internationalen Vergleich preiswert sind.


Benutzer, die diese Seite fanden, suchten auch nach:

  • verzinsung ezb
  • zins geldanlage china
  • auto
  • zinsen geldanlage ezb
  • geldanlage bei der ezb
  • Störfaktoren der Leitzinserhöhung
  • geldanlage bei ezb
  • störfaktoren bei einer leitzinserhöhung
  • Störfaktoren einer leitzinserhöhung

Ähnliche Artikel