Die Chancen stehen mit Blick auf die schwache europäische Konjunktur gut, dass die Europäische Zentralbank in den kommenden Monaten die Leitzinsen senkt. Ein erwartetes Wirtschaftswachstum für die Eurozone in 2004 zwischen 1 und 2 Prozent ist einfach zu wenig. Die zwei größten Volkswirtschaften in der Eurozone Frankreich und Deutschland machen zusammen mehr als 50 Prozent der europäischen Sozialprodukts aus und dümpeln konjunkturell vor sich hin. Beide Volkswirtschaften nehmen augenblicklich grundlegende Reformen ihrer Sozialsysteme vor. Eine festere Konjunktur könnte diesen Reformprozess unterstützen. Inflation in der Nähe des EZB-Inflationsziels von rund 2 Prozent und ein Abschwächen der volkswirtschaftlichen Indikatoren im Sommer könnten das EZB-Direktorium zu einem Zinsschritt nach unten bewegen.


Benutzer, die diese Seite fanden, suchten auch nach:

  • No search results for this post yet...

Ähnliche Artikel