Die Wirtschaft in der Eurozone kommt langsam in Fahrt. Das Bruttoinlandsprodukt ist in den ersten drei Monaten um 0,6 Prozent gestiegen (Oktober bis Dezember 2003: 0,4 Prozent). Das ist die beste Wachstumszahl seit Anfang 2001. Die Impulse für das Wachstum gegenüber dem Vorquartal kommen vor allem von der guten Weltkonjunktur. Eine robuste Weltwirtschaft unterstützt Ausfuhren der Europäischen Staaten. Schwachpunkt der wirtschaftlichen Belebung bleibt aber die europäische Binnenkonjunktur. Ausser Frankreich ist in keinem Land eine starke Erholung der Konsumausgaben zu beobachten. Die Menschen in Europa geben einfach kein Geld aus. Der gestiegene Ölpreis hindert zudem den privaten Verbrauch. Vergleicht man die Wachstumszahlen des Bruttosozialprodukts (BSP) mit den Zahlen zum ersten Quartal 2003 (Januar bis März 2003), dann fallen in der Europäischen Union folgende Länder auf: Großbritannien und Finnland sind im Jahresvergleich um 3 und 2,5 Prozent gewachsen. Deutschland konnte sein BSP gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,7 steigern.


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