Wie rasch die Kurse in China drehen können konnte man im November mal wieder eindrucksvoll sehen. Innerhalb weniger Tage gab der Hang Seng China Enterprise Index (HSCEI) fast 20% Prozent ab. Ausschlaggebend hierfür waren keine schlechten Konjunkturdaten, sondern lediglich dass die chinesische Regierung die Öffnung des Hongkonger Aktienmarktes für Festland-Chinesen auf unbefristete Zeit verschoben hat. Bereits seit geraumer Zeit hatten ausländische Investoren verstärkt genau hier Positionen aufgebaut. Nun bleiben die aktienverliebten Festland-Chinesen auf unbefristete Zeit auf ihre heimischen A-Aktien beschränkt und dem HSCEI bleibt die erhoffte Liquidität aus. Die politischen Entscheidungen der chinesischen Regierung bleiben weiterhin ein nicht zu unterschätzendes Risiko. 


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