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China wächst und wächst
Februar 4, 2005 | Leave a Comment
Die chinesische Volkswirtschaft konnte trotz makroökonomischer Bremsmanöver in 2004 um mehr als 9 Prozent im Jahresvergleich wachsen. Damit lag das Wirtschaftswachstum vor allem im letzten Quartal 2004 über den Erwartungen von internationalen Wirtschaftswissenschaftlern und Analysten. Das robuste Wachstum verdankt die Volksrepublik einerseits einem um 35 Prozent anziehenden Export. Andererseits starker Investitionen in Produktionsanlagen, die zu einem bedeutenden Anteil aus dem Ausland kommen. Im Oktober erhöhte die Pekinger Verwaltung zum ersten mal seit neun Jahren leicht die Zinsen. Nach Äußerungen Pekings steht die Aufwertung des Yuan nicht auf der Tagesordnung der boomenden Asiaten. Seitens der Industrieländer und der Wissenschaft werden die Forderungen nach einer kontrollierten Aufwertung der chinesischen Währung immer lauter. Ein niedriger Yuan gilt als wichtiger Schrittmacher für das außergewöhnliche Wachstum, weil er die Wettbewerbsfähigkeit Chinas steigert. Für Anleger sollten die guten Konjunkturnachrichten aus Asien die Wachstumstory bestätigen. Die Aussichten für den asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum sollten gut bleiben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich um einen mittelfristigen Trend für die nächsten fünf bis zehn Jahre handelt.
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