Die internationale Energieagentur (IEA) rechnet im kommenden Jahr mit einer leichten Entspannung auf dem Ölmarkt. Mit Blick auf die zunehmenden Förder- und Raffineriekapazitäten, insbesondere in den USA, rechnet die Agentur nicht mit weiter steigenden Ölpreisen. Neue Investitionen in die Infrastruktur in Asien und die Zunahme von Biokraftstoffen in Ländern wie Brasilien sollten das Potenzial beim Destillatangebot erhöhen. Zu den Destillaten gehören Benzin, Heizöl und Diesel. Mit einem stark sinkenden Ölpreis ist jedoch vorerst nicht zu rechnen. Die derzeit im Vordergrund stehende Subprimekrise in den USA und die Bedenken bezüglich des privaten Immobilienmarktes dürften, bis zum endgültigen Ende der Ferienzeit in Amerika und Europa, die Märkte bewegen. Obwohl sich die Situation nicht verschlechtert hat, nutzten einige Anleger die Allzeithochs in Deutschland und den USA um Gewinne mitzunehmen. Langfristig orientierten Anlegern bietet sich gerade in dieser Korrektur eine sehr günstige fundamentale Bewertung, insbesondere bei deutschen und europäischen Standardwerten. Auch aus technischer Sicht ist derzeit kein Verkaufsignal zu erkennen. Der langfristige Aufwärtskanal des Dax und des Eurostoxx 50 hat im derzeitigen Bild ausreichend Luft. Auch wenn die Aktienmärkte in den nächsten Wochen volatil bleiben, kann sich der langfristig orientierte Anleger über interessante Einstiegspreise in ausgewählten Investmentfonds freuen.


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