Die japanische Volkswirtschaft befindet sich weiter auf Erholungskurs. Der überraschend kräftige Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 1,7 Prozent im vierten Quartal des Vorjahres ist der stärkste seit mehr als 13 Jahren, der vierte in Folge und markiert damit die längste Wachstumsperiode seit sieben Jahren. Impulse kamen nicht nur vom Export, sondern auch von den Investitionen (plus 5,1 Prozent) und sogar vom privaten Konsum (plus 0,8 Prozent). Für den Januar gab es erneut verbesserte Zahlen: Die Ausgaben der Arbeitnehmerhaushalte sind gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,4 Prozent gestiegen, und die Industrieproduktion hat mit einem Anstieg um 3,4 Prozent überraschend stark expandiert. Das Land der aufgehenden Sonne scheint den Weg aus dem Tal der Tränen zu finden.

Aufgrund niedriger Zinsen, anstehender Gewinnsteigerungen bei Unternehmen, hoher Liquidität und nach wie vor vernünftigen Bewertungen an den Aktienmärkten sollten in den kommenden Monaten Aktien gegenüber Anleihen der Vorzug gegeben werden.


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