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Japans Bankenminister scheint hart durchgreifen zu wollen
Februar 3, 2003 | Comments Off
In Japan scheint es seit Jahren ernsthafte Bemühungen zu geben, die marode Bankenlandschaft zu sanieren. Da Japans Bankenminister Takenaka die faulen Kredite der Banken rigoros von seiner Aufsichtsbehörde untersuchen lässt und mit Verstaatlichung der Banken droht, rechnen Beobachter bei Banken mit hohen Verlusten für das laufende Geschäftsjahr. So wird berichtet, dass der Bankenriese Mizuho eine Kapitalerhöhung von 8 Mrd. Euro für die Erhöhung seiner Reserven benötigt. Eine geglückte Kapitalerhöhung (Verkauf von Aktien [Eigenkapital] an japanische und internationale Investoren) wäre ein positives Zeichen aus und für Japan. Auch die beschleunigte Entflechtung der Überkreuz- und Industriebeteiligungen (ähnlich wie in Deutschland) sollte für Japan von Nutzen sein und internationales Kapital anziehen. Eile für Aktieninvestments sehen wir allerdings noch nicht.
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