In Japan konnte das Wirtschaftswachstum zum Jahresende nicht überzeugen. Das Bruttoinlandsprodukt sank im Quartalsvergleich um 0,1 Prozent. Die Abschwächung des Wachstums war aber geringer als in den beiden Vorquartalen (-0,2 und -0,3 Prozent). Insgesamt sind die volkswirtschaftlichen Daten aus dem Land der aufgehenden Sonne in den letzten Wochen nicht besonders erheiternd gewesen. Dennoch konnte der Tokioter Aktienindex Nikkei 225 einen Anstieg auf über 11500 Punkten verzeichnen. Der äußerst wettbewerbsfähige Exportsektor und die Fusionen im Bankensektor lassen Aktieninvestoren in die Zukunft vertrauen. Analysten bewerten – wie in Deutschland – die Investitionstätigkeit der Unternehmen positiv. Japan sollte überproportional von den Wachstumsraten in Südostasien profitieren.


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