An den asiatischen Märkten sah man im vergangenen Monat die stärksten Kurskorrekturen. Panikartig verkauften Anleger ihre Aktienpositionen. Dies führte zum Beispiel in Indien dazu, dass der Handel wenige Minuten nachdem die Börse eröffnet hatte, mit ca. 13 Prozent im Minus notierte. Um den Markt zu beruhigen wurde der Handel an der indischen Börse für über eine Stunde ausgesetzt. Dies gab den Marktteilnehmern die Möglichkeit die aktuelle Situation und die Kurse zu überdenken. Nach Wiedereröffnung hatten sich die Marktteilnehmer etwas beruhigt, zurück blieben aber auch hier deutliche Kursabschläge. In Japan trübte sich die bereits schlechte Stimmung nach einem Anstieg des Yen gegenüber dem Dollar weiter ein. Zusätzlich zu der Angst der amerikanische Verbraucher könnte weniger japanische Produkte kaufen führt dies zu weiteren Gewinnrückgängen für die exportabhängigen Unternehmen. Im Gegensatz zu den europäischen Unternehmen ist der Konsument in den USA der Hauptabnehmer für japanische Produkte. Insbesondere die Autowerte standen unter Druck als bekannt wurde, dass auch der Binnenmarkt dies nicht kompensieren kann.


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