Auch aus Japan kamen im Dezember keine guten Nachrichten. Die japanische Regierung korrigierte ihre Wirtschaftsprognose für das laufende Jahr um knapp einen Prozentpunkt nach unten. Für das Ende März auslaufende Fiskaljahr 07/08 erwartet die Regierung nun nur noch ein reales Wachstum von 1,3 Prozent. Bislang lag die Prognose bei 2,1 Prozent. Für das Anfang April beginnende Fiskaljahr 08/09 geht Japan nun von einem Plus von 2,0 Prozent gegenüber bisher 2,2% aus. Hauptursache für die Korrektur ist nach Angaben der Regierung die Schwäche im Bausektor. Eine weitere Rücknahme der Prognose sei nicht ausgeschlossen. Dass sich der Geschäftsklimaindex, der Tankan Report, gleichzeitig eintrübte, sorgte dafür, dass der Nikkei das Börsenjahr 2007 mit einem Minus von 11,1% beendete. Dies stellte den ersten Jahresverlust seit fünf Jahren da. Auch der marktbreitere Index Topix gab in den vergangenen 12 Monaten mit einem Minus von 12,2% deutlich ab. Der belastende Ölpreis und die starke Abhängigkeit der japanischen Unternehmen von dem amerikanischen Verbrauchern lassen wenig Hoffnung für steigende Kurse an Japans Börsen in der nächster Zeit.


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