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Zinserhöhung in Japan 2007 immer unwahrscheinlicher
Juli 11, 2007 | Leave a Comment
In Japan gehörten die exportabhängigen Unternehmen im abgelaufenen Monat zu den Verlierern. Da die meisten japanischen Unternehmen stärker als die europäischen Konkurrenten von dem amerikanischen Verbraucher abhängig sind, reagierten diese Titel mit Kursverlusten auf den Rückgang des US-Verbraucher-vertrauens. Der Yen erholte sich etwas gegenüber dem Euro und dem US-Dollar, was den Druck auf die Exportwerte verstärkte. Dies führte dazu, dass der Nikkei und der Topix nachgaben.
Der scheidende japanische Finanzminister Hiroshi Watanabe sieht derzeit keine massive Auflösung von Carry Trades, warnte allerdings gleichzeitig Investoren davor, einseitige Wetten auf den Yen einzugehen. Da die japanische Industrieproduktion unerwartet erneut sank, ist der Druck auf den Yen wieder stärker geworden, da eine Zinserhöhung durch die Bank of Japan wieder unwahrscheinlicher geworden ist. Der Notenbankchef Toshihiko Fukui betonte in der Vergangenheit mehrmals, dass die Bank of Japan mehr Indizien für eine stärker werdende Konjunktur benötigt bevor sie die Zinsen erhöhen wird.
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