Policendarlehen 

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Policendarlehen

Policendarlehen

Wenn während der Vertragslaufzeit kurzfristig Geld benötigt wird, ist dies mit Hilfe eines Policendarlehen möglich. Voraussetzung ist, dass der Vertrag rückkaufsfähig ist. Als Darlehen ist grundsätzlich eine Beleihung bis maximal zur Höhe des garantierten  Rückkaufswertes möglich (der genaue Betrag wird nach aktuellen Berechnungsgrundlagen der Versicherung ermittelt). Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Die Darlehensbeträge können entweder jederzeit vorher zurückgezahlt oder mit fälligen Versicherungsleistungen verrechnet werden. 

Wenn der Kunde das Policendarlehen vollständig zurückzahlt, ist alles wieder "beim Alten": Das ursprünglich bei Vertragsabschluss angestrebte Sparziel wird erreicht und das, obwohl der Kunde zwischendurch in den Genuss einer "Finanzspritze" kommen konnte.

Ein Policendarlehen können wir nicht gleichzeitig mit einer

 Terminverschiebung,

 Beitragsstundung oder

 Teilkündigung für den Vertrag gewähren.

Policendarlehen unterliegen nicht der Steuerpflicht, auch wenn sie nicht zurückgezahlt werden - es sei denn, das Policendarlehen wird vor Ablauf von 12 Jahren im Rahmen einer Kündigung oder einer Vertragsänderung verrechnet. Überschreitet das Policendarlehen 25.565 €, besteht jedoch eine Meldepflicht an das Finanzamt. Das Finanzamt prüft dann, ob eine steuerschädliche Verwendung des Policendarlehen vorliegt.

Konventionelle Lebens- oder Rentenversicherungen Policendarlehen

Für das Policendarlehen wird ein Darlehenszins in Höhe von 5,95 % berechnet (Stand 01/2004). Da das gesamte Deckungskapital jedoch überschussberechtigt ist, unabhängig davon, ob ein Policendarlehen in Anspruch genommen wurde oder nicht, erhält der Kunde diese Zinsen teilweise durch die Überschussbeteiligung quasi wieder zurück.

Fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen

Der Kunde kann ein Policendarlehen bis zur Höhe des  Rückkaufswertes beantragen (der genaue Betrag wird nach aktuellen Berechnungsgrundlagen der Versicherung ermittelt), höchstens jedoch bis zu der zu diesem Zeitpunkt erreichten Todesfall-Leistung. Ein Policendarlehen wird immer in Anteileinheiten bemessen, aber in Euro ausgezahlt. Für die Gewährung eines Policendarlehen erheben wir eine  Gebühr in Höhe von 25 €.

Der Kunde muss zur vollständigen Rückzahlung einen Betrag einzahlen, der dem bei Rückzahlung aktuellem Wert der ausgezahlten Anteileinheiten zuzüglich etwaiger Ertragsausschüttungen entspricht.

Während der Beleihungsphase fallen keine Zinsen an. Die Kurschance und das Kursrisiko trägt der Kunde. Wenn die Kurse zum Zeitpunkt der Rückzahlung niedriger sind als zum Zeitpunkt der Gewährung, muss der Kunde für die Anzahl von Anteilen auch weniger Geld zurückzahlen. Sind die Kurse gestiegen, muss er mehr zurückzahlen als er zum Zeitpunkt der Auszahlung bekommen hat. 

Darüber hinaus erhöht sich die Anzahl der als Policendarlehen gewährten Anteileinheiten und somit der Rückzahlungsbetrag durch die jährlich zugeteilten Ertragsausschüttungen.

Für die Wertfeststellung der Anteileinheiten wird jeweils als Stichtag der zweite Börsentag zugrundegelegt, der auf den Eingang des Darlehensantrags bzw. der auf den Tag der Wertstellung der Rückzahlung folgt . 

Wird das Policendarlehen mit einer Leistung bei Tod oder Kündigung aus der Versicherung verrechnet, gelten für die Wertfeststellung des Verrechnungsbetrages die gleichen Bewertungsfaktoren wie für die Leistung.

Bitte beachten Sie: Kapitalertragsteuer müssen wir nur dann ans Finanzamt abführen, wenn der Vertrag nach Gewährung des Policendarlehens gekündigt werden sollte und dadurch die zwölfjährige, für die Steuerfreiheit relevante Mindestlaufzeit nicht eingehalten würde. Ansonsten unterliegt das Policendarlehen keiner Steuerpflicht! Dabei ist jedoch zu beachten, dass das Policendarlehen nicht steuerschädlich verwendet werden darf.

Da das Policendarlehen in Anteileinheiten festgesetzt wird, erfolgt regelmäßig eine Neubewertung zu dem dann aktuellen Kurswert und wird so im Vertrag fortgeschrieben. Das bedeutet, dass nach Inanspruchnahme des Policendarlehen der Wert des Policendarlehen noch steigen kann. So kann es zu einer nachträglichen Meldung an das Finanzamt kommen. Das Finanzamt prüft dann die Steuerpflicht. 

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